Radiosendungen

Lothar Bodingbauer arbeitet als Radiojournalist für verschiedene Rundfunkanstalten. Seine Spezialgebiete erstrecken sich über Themen der Wissenschaft, Bildung und Sozialpolitik bis hin zu ganz gewöhnlichen Fragestellungen und Besonderheiten des Alltags und des Reisens.

 

In Bearbeitung …

Nahe dem LichtEpiphyten, Aufsitzerpflanzen im RegenwaldPflanzen die auf anderen Pflanzen wachsen, heißen “Aufsitzerpflanzen”. Ihre allgemein verwendete Bezeichnung ist Epiphyten. Sie sind keine Schmarotzer, entziehen dem Wirt also keine Nährstoffe, sondern verwenden die Aufsitzerlage nur, um “kostenlose” Höhenmeter hin zum Licht zu gewinnen. (Vom Leben der Natur / ORF Radio Österreich 1 ab 6. Februar um 8:55 Uhr)

 

Gesendet …

Überwachungskameras im öffentlichen Raum – Wer mit offenen Augen durch die Landschaft geht, bemerkt viele offene elektronische Augen. Manchmal versteckt, meist offen sichtbar sind Überwachungskameras zu sehen. Sie schrecken ab und zeichnen auf, sie befriedigen ein Sicherheitsbedürfnis. Es gibt gesetzliche Regelungen, wer welche Kameras wo aufstellen darf, und wie lange ihre Bilder gespeichert werden dürfen. Dank ihrer Bilder können Kriminalfälle geklärt oder verhindert werden, Wissenschafter beschäftigen sich mit den aufgenommenen Bewegungsmustern menschlichen Verhaltens, und nicht zuletzt gibt es Kritik von Bürgerrechtler/innen und Künstler/innen, die sich mit der bedrohlichen Facette einer immer lückenloseren Überwachungsgesellschaft beschäftigen. (2012)

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Die Haltbarkeit der Stadt – Besser wird nichts, sagen die Pessimisten, und schon gar nicht die Stadt. Rolltreppen und Bankerl gehen kaputt, Kanaldeckel müssen in regelmäßigen Abständen ersetzt werden, der Boden wird ständig neu markiert und selbst die Bauteile des Riesenrades wechseln wegen Korrosion und täglicher Benutzung. Eine Sendung über das ständige Erneuern städtischer Infrastruktur. (2012)

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Das Quietschen der Tafelkreide – Für viele Personen sind Kratzgeräusche eine akustische Qual. Christoph Reuter, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Wien, untersuchte mit seinem Kollegen Michael Oehler aus Köln, warum wir so sensibel auf Wandtafelkratz- und Kreidegeräusche reagieren. (2012)

Westbahn – Seit Dezember 2011 fährt nun eine weitere Eisenbahngesellschaft zwischen Wien und Salzburg. Das soll den Kunden freuen – gelächelt wird, wie nie zu vor auf dieser Strecke, die Westbahn heißt, gleich wie der Firmenname dieses neuen Konkurrenten der guten alten wohlbekannten ÖBB. Ohne Zweifel: Westbahn ist das Wort der Woche. (2011)

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Der StraßenmeisterHerrscher über das “Netzwerk” Straße – Auf regionaler Ebene sind die Straßenmeistereien in Österreich für die Verbindungen zwischen den Orten zuständig. Ohne ihre Arbeit würde das Leben im Land still stehen. Besonders im Winter steigt die Arbeitsbelastung für den Straßenmeister, der die Arbeitskräfte und Maschinen in den Einsatzgebieten koordiniert. Berufsbild eines im Hintergrund wirkenden Netzwerkers. (2011)

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Hyperaktivität – Das Wort der Woche. Ein Zustand, eine Diagnose, und das Wort selbst eine Vereinigung der verschiedensten Vorstellungen darüber. Hyperaktivität, die übersteigerte Aktivität. Im Gegensatz zum “normalen” Aktivitäts- und Bewegungsverhalten – und damit sind wir sofort bei der gesellschaftlichen Dimension. (2011)

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Die Sprache der BahnVom Schaffner zum Zugbegleiter – Ob Weichenstellung, Schlusslicht, oder das Licht am Ende des Tunnels. Die Eisenbahn ist eng mit der Sprache unseres Alltags verwoben. Ist das auch umgekehrt? Wie kommt der Alltag zur Bahn? Und wer weiß genau, ob man jetzt richtig ein “Ticket”, eine “Fahrkarte”, oder einen “Fahrausweis” verlangt? Wer formuliert die Durchsagen am Bahnsteig, welche Rolle spielt modernes Marketing und wie hat sich die Sprache der Bahn im Laufe der Zeit verändert? Eine Sendung über Sprache und Begriffe des österreichischen Bahnalltags. (2011)

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Weiße Esel des Neusiedlersees – Der Nationalparkdirektor Kurt Kirchberger und der Nationalparkbetreuer Alois Gangl sprechen über den Einsatz von weißen Eseln der ehemaligen k. u. k. Monarchie als wertvolle Mitglieder der Bewirtschaftung einer alten Kulturlandschaft im Nationalpark Neusiedleersee-Seewinkel. (2011)

Was sind Prozente? – Das Wort der Woche. Gehaltsverhandlung, Wirtschaftswachstum, Zunahme und Abnahme. Alles wird in Prozent angegeben, oder doch in Prozentpunkten – und wo ist der Unterschied? (2011)

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Hände drücken – Hände schütteln – Der Händedruck umrahmt unsere sozialen Begegnungen. Er eröffnet die Kontaktaufnahme und beendet die Verabschiedung. Er begleitet wichtige Vereinbarungen. Er spielt eine Rolle bei der Verbreitung ansteckender Krankheiten. Ob kalt oder weich, hart oder herzlich, feucht oder zögerlich, er gibt auch Auskunft über den Charakter, und manchmal – zum Beispiel beim “Golden Handshake” – auch über Status und Stellung. (2011)

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Marine Mikroorganismen – Der Biologe Gerhard Herndl erforscht einzellige Lebewesen im Meer. Im Meer sind Mikroorganismen ein wichtiger Bestandteil der Biomasse, der lebenden Materie und damit des Nahrungsnetzes. Für das darauf aufbauende Leben sind diese Mikroorganismen von großer Bedeutung, aber auch für die großen Stoffkreisläufe dieser Erde: Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff. (2011)

Schimpfen und fluchen – Kutscher und Seemänner können es angeblich gut, Kinder dürfen es nicht, aber jeder von uns kann es unter bestimmten Umständen. Fluchen ist ein Schimpfen mit dem imaginären Gegenüber. Man lästert über Gott, die Familie, den Furz im Barte des Vaters. “Himmel-Herrgott-Sakra-Zement” – Eine Sendung über erleichternde Tabubrüche der Sprache. (2011)

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TouristWort der Woche – Flüchtlinge sollen mit einem Touristenvisum versehen werden. Grund genug, sich das Wort “Tourist” einmal genauer anzusehen. (2011)

Stress mit Passwörtern – Ohne PINS, PUKS und eine Heerschar elektronischer Passwörter funktioniert in unserem Leben gar nichts mehr. Manche haben ein System, wie sie erstellt und gemerkt werden, andere schreiben alles auf. Ganz sicher ist sich aber keiner über die Sicherheit, die dadurch gewonnen wird oder verloren geht. Ein Beitrag über Passwörter, ihre Eigenschaften, und Strategien sie sich zu merken. (2011)

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Wieder daheimNeuorientierung nach Auslandsaufenthalt – Ob Entwicklungshilfe, Aufbau einer Firmenniederlassung, Zivildienst oder Weltumsegelung, Gründe für lang andauernde Auslandsaufenhalte gibt es viele. Die Erfahrungen der Langzeitreisenden beim Heimkommen sind jedoch ähnlich. Freunde haben sich geändert, die Umwelt, die Träume. Eine Sendung mit Rückkehrern. (Lothar Bodingbauer, Gottfried Ellmauer) (2011)

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EinflugverbotWort der Woche – Das “Einflugverbot” ist ein Begriff aus den Medien, den es in Wirklichkeit im Flugverkehr gar nicht gibt. Als frei erfundenes Wort steht das Einflugverbot, wie auch das Fernsehverbot und viele anderen Verbote letztlich mit unserer Erziehung in Verbindung, und vieles in unserer Erziehung lässt sich in direkter Linie auf die Grimm’schen Märchen zurückführen. (2010)

Kreuzotter – Eine Giftschlange mit großem Verbreitungsgebiet. Der Zoologe Heinz Grillitsch über die Kreuzotter. (2010)

Schämenoder: von der Angst, nicht zu gefallen – Der Puls wird schneller, die Hitzewelle erreicht vom Bauch her kommend das Gesicht. Man wird rot und schämt sich gleich noch einmal, weil das jeder in der Umgebung sieht. Der körperliche Ablauf beim Schämen ist klar, man kennt auch die Auslöser, doch wozu ist Schämen eigentlich gut? Wer braucht dieses unangenehme Gefühl, wovor soll es wen schützen? Wie soll es helfen, was zu entwickeln? Wir machen uns auf die Suche nach der Bedeutung des Schämens für uns und unsere Gesellschaft. (Lothar Bodingbauer) (2010)

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Hören. Besser hören. Hinhören. Zuhören. – Die Menge akustischer Umwelteindrücke nimmt zu. Wer gehört werden will, muss lauter werden, oder penetranter. Wer in Ruhe hören will, muss sich mit schalldichten Kopfhörern von der Umgebung abkoppeln. Die gehörten Klangdateien sind dabei oft stark komprimiert und datenreduziert, ein sterile Abklatsch des Originals. Wer also gerne und gut hört, leidet dieser Tage in einer Welt, in der das Sehen und Gesehen werden Priorität hat. Eine akustische Annäherung an die hörbaren Aspekte des Alltags. (Lothar Bodingbauer) (2010)

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Schön geschriebenDie österreichische Schulschrift – Neben der Druckschrift wird in der Volksschule auch die Schreibschrift gelehrt. Diese “Lateinschrift” prägt wohl für alle schreibenden Menschen das später zu entwickelnde Schriftbild ihrer Handschrift, und das Aussehen dieser Ausgangsschrift ändert sich wie die Mode. Allerdings nicht so schnell. Etwa alle dreißig Jahre wird das vom Unterrichtsministerium empfohlene Schriftbild den neuen Anforderungen angepasst. Eine akustische Annäherung an den wohl bekanntesten Zeichensatz des Alltags. (2010)

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Fossile EnergieträgerHerbert Hofstätter, Professor der Montanuniversität Leoben, spricht über Erdöl, Erdgas und andere Kohlenwasserstoffe – Kohlenwasserstoffe sind energiereiche chemische Verbindungen, die aus Kohlenstoff und Wasserstoff gebildet werden. Bei ihrer Verbrennung setzen sie jene Energie frei, die sie während ihrer Entstehung an Sonnenergie gesammelt haben, denn es handelt sich um die unter Druck und Temperatur in Jahrmillionen gebildeten Überreste von Lebewesen, die in Meeren gelebt haben.

Erdöl und Erdgas sind wohl die bekanntesten Vertreter von Kohlenwasserstoffe, es gibt aber auch noch exotischere Verbindungen, wie zum Beispiel die Methanhydrate, die sich am Meeresgrund oder in Permafrostböden befinden und Schneebällen gleichen, die brennen können.

Die Förderung von Kohlenwasserstoffen ist für die Menschheit derzeit noch von essenzieller Bedeutung. Doch die Rohstoffe gehen zu Neige. Ersatz wird gesucht. Biogas wäre eine nachhaltigere Alternative, Kohlenwasserstoffe, die von derzeit lebenden Organismen hergestellt werden. Diese Gase könnten im Rahmen der bestehenden Erdöl- und Erdgasinfrastruktur verarbeitet und transportiert werden, doch noch sind jene Verunreinigungen in Biogasen zu groß, die die Rohre angreifen und korrodieren lassen.

Kohlenwasserstoffe werden auch als Grundstoffe für die chemische Industrie verwendet. Es ist so gesehen einfach zu schade, sie zu verbrennen – ein Vorgang, der auch den Nachteil hat, dass Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, das als Treibhausgas mit der Erwärmung der Erdatmosphäre in Verbindung gebracht wird.

Interviewpartner: Univ. Prof. Dr. mont. Herbert Hofstätter, Montanuniversität Leoben, http://www.unileoben.ac.at/content/view/200/930/lang,de/ (2010)

Arbeiten auf BiobauernhöfenMit “WWOOFern” unterwegs – WWOOF bedeutet “Worldwide Opportunities on Organic Farms” und ist eine Organisation, die weltweit freiwillige Hilfskräfte für Nachhaltigkeitsprojekte und Biobauernhöfe vermittelt. Für Kost und Quartier helfen interessierte Besucher den Projektbetreibern bei der Arbeit. Für beide Seiten ist das im Idealfall ein fruchtbringender Austausch. “Wwoofing” funktioniert auch mit Kindern. Ein kostenschonender, abwechslungsreicher und sozial bereichernder Urlaub. (2010)

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Und plötzlich bin ich Chef… – Wer jahrelang in einem Unternehmen zur Zufriedenheit aller gearbeitet hat, kann sich plötzlich über Nacht in der Rolle des Chefs wiederfinden. Eine Unzahl an neuen Aufgaben erwarten einen. Damit hat man vielleicht gerechnet. Dass aber auch die Beziehungen zu den Kollegen neu definiert werden müssen, gewohnte Strategien in der neuen Funktion oft nicht mehr wirksam sind und auch die eigene Familie betroffen sein kann, kommt manchmal überraschend. (2010)

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Nebenan oder ganz weit weg?Vom Leben neben den Eltern – Wenn Kinder flügge werden, fliegen sie oft nicht weit. Die räumliche Distanz der Wohnorte von Eltern und Kindern ist in Österreich nicht allzu groß. Vielfach leben die Generationen noch nahe beisammen. Neben vielen Vorteilen, was die Versorgung der Eltern im höheren Alter oder die leichtere Betreuung der Enkelkinder betrifft, gibt es natürlich die Nachteile: Kontrolle, Konflikte, Überschneidungen der Interessen. Auch bei der Migration ist die Nähe zu den Kindern eine wesentliche Frage, beim Leben am Land spielt die Gestaltung des Auszugshauses eine wichtige Rolle ob der nachhaltige Kontakt der Generationen glückt oder misslingt. (2010)

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Daumen hoch!Handzeichen und Gesten – Handzeichen werden verwendet, wenn Worte nicht reichen, oder wenn ihr Gebrauch nicht möglich ist. Gesten mit der Hand können oft pointierter ausdrücken, was man verbal erst erklären müsste: Verschwinde, alles ok, bei dir piept’s wohl, etc. Im internationalen Kontext können bei dieser Art der Kommunikation durchaus veritable Missverständnisse entstehen, wenn Signale in anderen Kulturkreisen ganz anders interpretiert werden. Eine akustische Betrachtung des wortlosen Redens mit der Hand. (2010)

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Die Heimatforscher – Sie stöbern in Archiven, reden mit alten Leuten und gehen oft viele Jahrhunderte in der lokalen Geschichte zurück. Die Heimatforschung ist zur neuen Beschäftigung am Land geworden, Akademien der Volkskulturen bieten Kurse für Hobbyforscher an, wie die oft spannenden geschichtlichen Zusammenhängen gefunden und entschlüsselt werden können. Die jungen Frauen und Männer zeigen in ihren Arbeiten, dass die Beschäftigung mit “Heimat” nicht unbedingt dem rechten politischen Lager zuzuordnen ist. (2010)

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Sprache in der MigrationRecht auf Sprache statt Deutsch als Pflicht – Die Ankunft in einem Land mit fremder Sprache kann unter widrigen Umständen einen Abbruch der Entwicklung der Muttersprache bedeuten.

Gerade bei Kindern bewirkt dies dramatische Auswirkungen nicht nur auf die Sprachentwicklung, sondern oft auch auf die gesamte Persönlichkeit. Anders als beim Tausch von Wohnungen und Kleidern kann die neue Sprache nicht einfach die Rolle der bisherigen übernehmen.

Sprachwissenschafter wissen um die Bedeutung einer kontinuierliche parallelen Weiterentwicklung der Muttersprache, nicht nur um in der neuen Sprache besser kommunizieren zu können, sondern auch um den Wissenserwerb insgesamt auf sichere sprachliche Beine zu stellen.

Eine Sendung über die bedeutende Rolle der Muttersprache im Schulunterricht. (2010)

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Der Turnlehrer – Ob Schinder oder sportlicher Begleiter, verständnisvoller Pädagoge oder sogar selbst eher Faulpelz: das Bild seines Sportlehrers ist wohl noch jedem in guter Erinnerung. So wie sich aber das Fach “Turnen” über die Jahre zu “Bewegung und Sport” gewandelt hat, so hat sich auch das Berufsbild des Turnlehrers geändert wie auch die Anforderungen, die an ihn gestellt werden. Neben Sport ist es heute vermehrt die Lust an der Bewegung, die den Schülern nahegebracht werden soll. Ein Berufsportrait. (2010)

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Elementarteilchen (2010)

Sinne kleiner Tiere (2010)

Prozesse der VeränderungDer Biochemiker Fritz Pittner über den Verderb von Nahrungsmitteln – Der Verderb von Nahrungsmitteln hat viele Facetten. Man spricht davon nicht nur bei chemischen Zersetzungsvorgängen, Verderb kann schon ein schlechter Geruch sein, oder eine zu starke Trocknung. Verderb ist aber auch der Befall durch Mikroorganismen. Die Pathobiochemie beschäftigt sich mit den chemischen Prozessen, die in erkrankten Organismen ablaufen. Diese Wissenschaft kann gut erklären, was chemisch beim Verderb von Lebensmitteln abläuft, und was mit dem Stoffwechsel des Menschen passiert, wenn verdorbene Lebensmittel in den Stoffkreislauf eingreifen. Die Palette der Reaktionen reicht von Unbehagen bis zu lebensbedrohenden Zuständen. (2009)

Geologie des WaldviertelsDer Paläontologe Fritz Steininger spricht über eine uralte Landschaft – Das Waldviertel gehört zu den ältesten geologischen Landschaften Österreichs und birgt Gesteine, die bis zu 1,5 Milliarden Jahre alt sind. Die früheren Gebirge wurden abgetragen, und dadurch blickt man heute gleichsam in den “Bauch” der Erde. Bunte Gesteinsabfolgen zeigen sich. Wenig bekannt ist, dass es im Waldviertel ein Meer gab, mit Weißen Haien und Seekühen. Auch Savannenlandschaft prägte die Gegend, in der Nashörner und Antilopen umherstreiften. (2009)

Schulbauten im Wandel der ZeitNeue Pädagogik in alten Räumen? – Das theresianische Ideal gut kontrollierbarer Klassenzimmer im Kasernenstil, aufgereiht in langen Gängen, hat mit neuen Ansätzen, Lernen zu gestalten, einen Wandel erfahren. Wurde früher von vorne nach hinten unterrichtet, verlangen zeitgemäßere Formen des Lernens neue äußere Strukturen. Für Pädagogen und Architekten gleichermaßen sind viele bestehende Schulbauten ein Dorn im Auge. Auf dem durch den Ganztagsbetrieb angeleiteten Weg vom monofunktionalen Schulbau zum mehrfach nutzbaren Tageswohnhaus für Kinder gibt es für alle Beteiligten Verbesserungsbedarf. Wenn das Schulhaus nämlich vermehrt von der Lehranstalt zum Lebensort wird, braucht es neue architektonische Ideen und neue Formen der Zusammenarbeit. Oft wird bei neuen Schulen nur an höhere Räume, mehr Glasanteile und geringeren Putzaufwand gedacht. Eine Sendung über den modernen Schulraum, der neben Mitschülern und Lehrern häufig als der “dritter Erzieher” bezeichnet wird. (2009)

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FlussraumbetreuungLeopold Feichtinger – Die Traun im Salzkammergut ist ein schon lange von Menschen genutzter und geformter Fluss. Jahrhunderte lang wurde Holz als Feuerholz für die Salzgewinnung traunabwärts transportiert. Dazu musste der Fluss geformt werden, um tiefere Fahrrinnen zu erhalten. Die letzten Veränderungen durch den Menschen sind durch den technischen Hochwasserschutz in den 50er und 60er Jahren entstanden. Diese haben zu sehr harten Verbauungen geführt, die nun wieder rückgebaut und renaturniert werden. (2009)

Wiener Fassaden – Der Wiener Steinwanderweg. Der Geologe Robert Seemann vom Naturhistorischen Museum in Wien spricht über Bau- und Dekorgesteine der Großstadt. (2009)

Quantensprung or Quantum jump?Die Sprache der Wissenschaft – Ob Fruchtliegenforscher, Atomphysiker, Verfahrenschemiker oder Wissenschaftler der internationalen Henrik-Ibsen-Community: sie alle verwenden Englisch als Forschungs- und Verkehrssprache. Latein hat seine zentrale Stellung im Wissenschaftsbetrieb natürlich längst verloren, nur noch neu entdeckte Pflanzen müssen lateinisch beschrieben werden. Mit zunehmender Bedeutung länderübergreifender Forscherteams verlieren aber auch die gegenwärtigen Landessprachen immer mehr an Stellenwert. Sogar ganze Forschungsgebiete werden an nationalen Universitäten nicht mehr in den jeweiligen Landessprachen diskutiert und bearbeitet, sondern auf Englisch, in einer Qualität, die trotz langjährigen Englischlernens an Schulen nicht an das Sprachniveau der Muttersprache heranreicht. Internationale Studiengänge und nationale Tagungen, die ausschließlich auf Englisch angeboten werden, tun ihr übriges, um “BSE” (Bad Simple English), wie Kritiker das oft niedrige Sprachniveau bezeichnen, verstärkt zu etablieren. Eine Sendung zur Frage der Vielsprachigkeit der Wissenschaft. (2008)

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TaufliegeFliegen fliegen mit beherzten Flügeln – Taufliegen sind jene lästigen winzigen Fliegen, die sich in unseren Obstschüsseln tummeln. Eine davon ist Drosophila melanogaster, die als Modellorganismus der Entwicklungsgenetik große Berühmtheit erlangt hat und als eines der am besten erforschten Lebewesen gilt. Jährlich erscheinen mehr als 4.000 Publikationen über Drosophila, und dennoch gibt es Organe bei dieser Insektenart, die nahezu unerforscht sind. Auch nach 100 Jahren intensiver Forschungen lässt sich bei Drosophila noch immer wissenschaftliches Neuland beschreiten. (2008)

Meeresströmungen – Nicht nur für Seefahrer sind Meeresströmungen von großer Bedeutung, sondern auch für Fischfang und Landwirtschaft. Wasser in Bewegung bedeutet Energietransport – oft über weite Strecken. Kaum eine Meeresströmung ist etwa so berühmt wie der Golfstrom. Er transportiert große Mengen an Wärme nach Europa, von seiner Exitenz hängt Vieles in Europa ab. Längst sind nich alle Mechanismen geklärt, die für das Entstehung und die Aufrechterhaltung von Meeresströmngen von Bedeutung sind. Zu grobmaschig ist das Netz der Beobachtungen, zu komplex die zugrundeliegenden dynamischen Vorgänge. Die Sendereihe erzählt über die physikalischen Aspekte von Meeresströmungen und ihre Bedeutung für die Kulturlandschaften der Erde.
(2008)

Reise ins PielachtalUralte Kulturlandschaft – Das obere Pielachtal im niederösterreichischen Mostviertel ist eine alte landwirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft. Heute ergeben sich mit der Wiederentdeckung des Dirndl-Strauchs und seiner roten Früchte Verbindungen zu Kräuterpädagogik und sanfter Naturvermittlung – zu modernen Ideen für nachhaltigen Tourismus. Eine Reise entlang der Mariazellerbahn. (2008)

AerosolphysikKleine Teilchen mit großer Wirkung – Aerosole sind kleinste Teilchen in der Luft, die durch ihre geringe Größe schweben: Rauch, Wasserdampf, Salz aus dem Meer, Pollenkörner, Staub. Für das Klima sind Aerosole von großer Bedeutung, da sie für die Wolkenbildung verantwortlich sind. Kleine Veränderungen bei den Spurengasen in der Atmosphäre können große Veränderungen dieser Nanopartikel und Wolkenkondensationskerne nach sich ziehen und damit zu starken Veränderungen der Wolkenbildung führen. Das wiederum hat einen wesentlichen klimatologischen Einfluss, da die Wolkenbedeckung eine wesentliche Größe ist, die die Strahlungsbilanz der Erde beeinflusst. Aerosole sind auch für die Farbphänomene des Himmels verantwortlich, da sie das Sonnenlicht streuen. Im Bereich der Medizin ist das Wissen über Aerosole bedeutsam, wenn etwa Medikamente über die Atemwege aufgenommen werden sollen, oder aber auch wenn gesundheitsschädliche Teilchen auf Grund ihrer Größe von Lebewesen nicht aus der Atemluft gefiltert werden können. (2008)

Sternwarten in Wien – Selten heben Menschen in den Städten ihre Augen höher als zu den höchsten Häuser. Wer aber als Stadtbesucher auch einmal zum Himmel sehen mag, kann dies in Wien an drei immer noch aktiven Sternwarten tun: in der Kuffner-Sternwarte, der Universitätssternwarte und in der Urania. Diese Sternwarten mit reicher Geschichte sind idyllisch in Parks gelegen, am Donaukanal, und bieten neben einem Blick zum Himmel – Lichtverschmutzung hin oder her – auch einen Blick zurück in eine Zeit, als astronomische Beobachtungen noch mitten in den Lebensärumen der Menschen gemacht wurden. (2008)

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Verwandlungskünstler Eis – Eis existiert in 18 verschiedenen Formen. Gut erforscht sind davon nur das klassische Eis und der uns wohlbekannte Schnee. Alle anderen Formen festen Wassers finden sich teils auf dem Meeresgrund, teils im Weltall, und zum Großteil nur in den Labors der Forscher. Es sind nämlich extreme Druck- und Temperaturbedingungen, die die beteiligten Wassermoleküle zu den exotischeren Eissorten anordnen lassen. Der Chemiker Thomas Loerting von der Universität Inssbruck spricht über das Eis und seine vielfältigen Formen. (2008)

FalknereiVerhaltenbiologie, Thermik und Hangaufwind – Die Jagd mit Greifvögeln hat auch in Österreich reiche Tradition. Auch heute noch trainieren Jäger Geier, Adler, Falken, Uhu, Milan und Bussard, um sie als Jagdhelfer einzusetzen. In der Falknerei Obernberg am Inn werden die Tiere darüber hinaus für die Verwendung in Flugvorführungen ausgebildet. Noch im Ei findet die erste Prägung durch den Falkner statt, der mit den Jungvögeln spricht, sodass sie sich an seine Stimme gewöhnen. Sind sie erst geschlüpft, werden die Vögel von Hand aufgezogen. Das Training danach erfolgt ausschließlich durch Belohnung. Im Idealfall bilden Falkner und Greifvogel eine fein eingestellte Verbindung, die – die Rangordnung im Greivogelteam genau beachtend – eine komplexe Vorführung erarbeitet und darstellt. (2008)

Libeccio, Bora, Scirocco und KhamsinDie Winde des Mittelmeers – Durch die Kleinräumigkeit der Landschaft und großen Unterschieden in der Oberflächenbeschaffenheit entstehen im Mittelmeerraum viele unterschiedliche Windsysteme, die meist klingende und charakteristische Namen bekommen haben: Bora, Libeccio, Khamsin, Scirocco, Mistral, Levante, und viele weitere mehr. Mit den Winden verbunden sind Sonne oder Regen, oft Sturm oder Stille, Überschwemmungen und Trockenheit, eine erfrischende Seebrise oder eben auch drückende Schwüle. Die Winde des Mittelmeers sind Ausdruck eines auch im Jahreslauf vielfältigen Lebensraums. (2008)

Weihnachten beim LandpfarrerKarl Burgstaller – Zum Heiligen Abend hin beginnen die Menschen ruhig zu werden. Besonders für viele Landpfarrer beginnt eine hektische Zeit. Durch den Priestermangel müssen mehrere Pfarren betreut werden, damit alle ihren persönlichen Weihnachtsgottesdienst erleben können. Die Weihnachtszeit ist anstrengend. Wann genau kommt nun Weihnachten zu einem Priester selbst? (2007)

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Leben im All – Bis vor einigen Jahren noch war die Suche nach Außerirdischen reine Spekulation und die Forschung darüber ganz und gar nicht wissenschaftlich. Heute können Astrophysiker und Astrobiologen hingegen schon gut abschätzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es Leben außerhalb der Erde geben könnte. Der Astrophysiker Heinz Oberhummer spricht über Hypothesen, Bedingungen und Möglichkeiten der Existenz von Leben im Weltall. (2007)

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Sonnenwind und WeltraumwetterDer Weltraumforscher Helmut Rucker über die Physik des erdnahen Weltraums – Die Sonne sendet nicht nur Licht zur Erde, sondern auch massive Teilchen, die vom Erdmagnetfeld abgefangen werden. Es entstehen Nordlichter, wenn diese Teilchen mit den Molekülen der hohen Atmosphäre zusammenstoßen. Normalerweise sind diese Polarlichter nur in den Regionen um die Pole sichtbar. Bei großen Sonnenstürmen werden jedoch ausbruchsartig große Mengen von Materie aus der Sonne in Richtung Erde geschleudert und Leuchterscheinungen gibt es dann auch in unseren Breiten. Sonnenstürme bergen dabei durchaus eine Gefahr für Leben, das auf Technologie angewiesen ist: Umspannungswerke können zerstört werden, und Flugzeuge werden angewiesen, die Polrouten zu meiden, da die Strahlung eine Gefahr für das Leben darstellt. (2007)

Fuchs – Der Rotfuchs ist in Mittelereupa der einzige Vertreter der Füchse und erlebt derzeit einen großen Aufschwung, was seine Verbreitungsmöglichkeiten betrifft. Füchse sind generell äußerst anpassungsfähige Tiere. Genügsam und anpassungsfähig von Natur aus, hat er mit der praktischen Ausrottung der Tollwut in Österreich seinen größten natürlichen Feind verloren. In der freien Natur eher ein Einzelgänger schließt er sich zum Zwecke der Eroberung der Städte zu größeren Gruppen zusammen. Als ein Mitglied der “hundeähnlichen” Tiere sieht er zwar schlecht, riecht dafür jedoch umso besser und ernährt sich von ziemlich allem, was ihm die Natur und in zunehmenden Maß auch die Stadt an Futter überlässt. Jäger versuchen, sein zahlenmäßiges Aufkommen in den letzten Jahren zu reduzieren, sie haben es dabei nicht leicht, denn die in Märchen oft beschriebene Listigkeit des Fuchses ist tatsächlich vorhanden. (2007)

BildungsökonomieWas kostet ein Sitzenbleiber? – Es gab eine Zeit, in der Bildung als grundsätzliche und unantastbare Bedingung für die Bezwingung des Wilden ins uns gesehen wurde. Heute wird Bildung fast ausschließlich in Kosten-Nutzen-Rechnungen an ihrer Auswirkung im Bruttoinlandsprodukt gemessen, verglichen im globalen Wettbewerb. Es zahlt sich demzufolge in unseren Breiten aus, schon in die Bildung von Kindergartenkindern zu investieren, allenfalls in die Erwachsenenbildung, die Alten hingegen werden möglichst kostengünstig allenfalls noch etwas bei Laune gehalten. Leise aber beharrlich entstand in den letzten Jahren ein neues ökonomisches Forschungsgebiet: die Bildungsökonomie. Eine Sendung über die Suche nach dem Wert der Bildung. (2007)

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Ibmer Moor – Das Ibmer Moor ist mit 2000 Hektar die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs und liegt in den oberösterreichischen Gemeinden Eggelsberg, Moosdorf und Franking. Ein Teil ist als Naturschutzgebiet seit 1973 über den 4km langen Moorlehrpfad der Öffentlichkeit zugänglich. Bemerkenswert ist auch die Mischung unterschiedlicher Moortypen: Niedermoor, Übergangsmoor und Hochmoor. Die zeitweise intensive wirtschaftliche Nutzung der Moorflächen bis in die 1970er Jahre hat die ursprüngliche Vegetation durch Torfstich, Entwässerung oder Beweidung stark geschädigt. Trotzdem befindet sich im Ibmer Moor weiterhin eine große Vielfalt auch seltener Moorpflanzen sowie eines der größten Brachvögelvorkommen Österreichs in Form der Natura 2000 Vogelschutzgebiete Frankinger Moos und Pfeiferanger. (2007)

Uppsala im Linné-Jahr – Vor 300 Jahren wurde in Schweden Carl von Linné geboren. Er entwickelte jene Methode, die Natur zu benennen, die heute weltweit angewendet wird: zwei lateinische Namen bezeichnen Gattung und Art von Pflanzen und Tieren. In Uppsala unterhielt er einen kleinen, feinen botanischen Garten und lehrte an der Universität. Wir unternehmen eine Exkursion im Stile Linnés, mit der akustischen Botanisiertrommel – dem Mikrofon – in gepflegte botanische Gärten und wildwüchsige Wälder in und um Uppsala im Jubiläumsjahr. (2007)

Katalog des LebensZum 300. Geburtstag von Carl von Linné – Der schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné war leitender Gärtner des Botanischen Gartens von Uppsala. 1745 legte er eine Blumenuhr an, die mit dem zeitlich unterschiedlichen Aufblühen von Blumen im Laufe des Tages die Uhrzeit anzeigte. Wirklich bekannt und berühmt wurde Carl von Linné jedoch durch sein Bemühen, die Arten der Natur zu sortieren und zu katalogisieren. Er entwickelte eine Taxonomie von Tieren und Pflanzen, die mit ihren lateinischen Doppelnamen auch heute noch als „Katalog des Lebens“ von all jenen verwendet wird, die sich praxisbezogen mit Lebewesen beschäftigen. Wissenschaftlich entwickeln sich vor dem Hintergrund genetischer Untersuchungsmethoden die Konzepte der Unterscheidung von Arten nun in eine völlig andere Richtung. Künftige Taxonomien aufgrund von DNA-Basensequenzen scheinen jedoch den praxisbezogenen Zweck des Umgangs mit Arten und Artkonzepten nicht zu erfüllen. Die Sendung beantwortet die Frage, wie Carl von Linné die Taxonomie der Natur entwickelt hat, und in welcher Weise sie heute noch notwendig und zeitgemäß ist. (2007)

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Reisender MesserschmiedNorbert Leitner – Auf ausgedehnten Wanderungen jenseits des 69. Breitengrades lernte der junge Oberösterreicher Norbert Leitner die Wildnis Nordeuropas kennen. Zuhause sattelte er vor fünf Jahren um und richtete sich eine Schmiedewerkstatt ein. Seine Messer heißen: 69 Grad Nord. Er arbeitet nun als freischaffender Messerschmied für Abenteurer, die über das Internet den Weg zu ihm ins Innviertler Outback finden. (2006)

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Prozessphilosophie – eine Universalmethode?Ein Portrait des Philosophen Alfred North Whitehead – Der Mathematiker, Logiker, Physiker und Philosoph Alfred North Whitehead hat 1929 mit seinem Opus Magnum „Process and Reality“ einen philosophischen Ansatz vorgelegt, der sich durch eine besondere Eignung zur interdisziplinär angelegten Forschung auszeichnet. Kann die Prozessphilosophie Whiteheads die Dynamik derzeit getrennter wissenschaftlicher Felder der Gegenwart vereinen? Eine Sendung anlässlich der 6. Internationale Whitehead-Konferenz (3. – 6. Juli) in Salzburg. (2006)

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Physik in LapplandNordlicht und die Hohe Atmosphäre – Physik aus Lappland: Nordlicht, Klimawandel und die Physik der Kälte und Finsternis: Der hohe Norden ist für Physiker ein ganz besonders spannendes Gebiet. Den Nordlichtern auf der Spur verfolgen die Wissenschaftler mit Radaranlagen und Messraketen Erscheinungen der hohen Atmosphäre. Sie studieren das Magnetfeld im Norden Finnlands und beschäftigen sich nebenbei noch mit den Auswirkungen extremer Kälte auf den Menschen. (2006)

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Hoffen im Garten – Geplatzte Paradeiser, krumme Karotten, zerstörter Salat im Vorjahr? Die neue Gartensaison hat begonnen. Die Fehler des Vorjahres können nun verbessert werden. Was sind die Wünsche an das neue Gartenjahr? Was soll gelingen? Eine akustische Suche nach Rezepten, Hoffnungen und Strategien für das erfolgreiche Gartenjahr. (2006)

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Zahntechniker – Der Zahntechniker ist Meister über Brücken, Kronen und Prothesen. Er modelliert und bildet nach, was die Natur perfekt vorgemacht hat: gesunde Zähne. Ein Skulpteuer ist der Zahntechniker oft. Aber die künstlerischen Aspekte seiner Arbeit sind hintangestellt. Selbst die Farbwünsche der neuen Zähne werden von den Kunden diktiert. Ein Porträt über die Arbeit an Zähnen – außerhalb des Mundes.
(2006)

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Aal – Anuilla anguilla, der europäische Aal, stellt mit seinen Wanderungsbewegungen in das Bermudadreieck und zurück eine bemerkenswerte Ausnahme in der österreichischen Fischwelt dar. Nur wo er über Rhein und Elbe einen Zugang zum Atlantik hat, kommt er bei uns natürlich vor. Durch Hindernisse und Gefahren auf dem Weg ist der Aal in jüngster Zeit massiv vom Aussterben bedroht. Der Fischökologe Josef Wanzenböck vom Limnologischen Institut der Akademie der Wissenschaften spricht über die Besonderheiten dieses schlangenförmigen und durch seine Lebensweise kryptisch wirkenden Fischs, der schon in Film “Die Blechtrommel” von Günter Grass eine schwer zu vergessende Rolle als ungustiöser Nebendarsteller bekommen hat. (2006)

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KlavierspielerinPortrait Martina Gröschel – Die Leidenschaft. Ihre Leidenschaft, ganz alleine. Martina Gröschels Leidenschaft, Klavier zu spielen – nur für sich. Stundenlang. Jeden Tag. Bis heute, seit jener Zeit, als sie 11 Jahre alt geworden ist. (2004)

SchulwegErinnerungen – Der Weg von und zur Schule ist jedem Erwachsenen noch gut in Erinnerung. Es gab spannende Erlebnisse entlang der täglichen Route und Routine, an manchen Tagen war es auch langweilig. Immer aber war der Schulweg eine wenig überwachte Grauzone zwischen Schule und Elternhaus, und damit die Möglichkeit, eine viertel oder halbe Stunde allein zu sein und Eigenes zu erleben. (2004)

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Metrologisches Institut Portrait einer im Hintergrund wirkenden Einrichtung – Es ist nicht die Wetterkunde, sondern die Kunde um Maßeinheiten und deren weltweit gleiche Reproduzierbar- und Vergleichbarkeit, womit sich das österreichische Metrologische Institut beschäftigt. Diese Arbeit hat in Wien lange Tradition, die “Wiener Einheiten” der österreichisch-ungarischen Monarchie waren für ihre Zeit im wahrsten Sinne des Wortes maßangebend – und modern. Die spätere Meter-Convention entwickelte sich zum Internationalen SI-Einheitensystem, das heute nahezu in allen Bereichen des verwendet wird. Es gibt das Kilogramm, die Sekunde, einige weitere Grundeinheiten mehr, und schon die Länge – das Urmeter – wird auf die Sekunde zurückgeführt. (2004)

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GeocachingModerne Schnitzeljagd – Mit Satellitenunterstützung und GPS-Navigation finden moderne Schnitzeljäger ihr Ziel. Geocaching heisst die heutige Form der Schatzsuche, die es gibt, seit die Amerikaner die Genauigkeit der Positionsbestimmung via Satellit spürbar erhöhten. In Internetforen werden “Geocaches” – wohlplazierte Schätze – weltweit ausgeschrieben, Zusatzaufgaben vor Ort machen die Schatzsuche spannend. Eine Möglichkeit, Computerkinder wieder in die Natur zu bekommen. (2004)

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Wie viel ist ein “bisschen”? – Ganz früher stand in den Kochbüchern: „Den Teig rühre drei Vaterunser lang“. Das war praktisch, denn Armbanduhren gab es nicht, und Küchenuhren auch nicht, da war wohl nur die Uhr an der Kirche. Das „Vater unser“ als Zeiteinheit liegt heute weitab zwar von den heute üblichen Definitionen für Kilogramm, Meter und Sekunde, war aber auch genau. Man konnte es ratschen, oder leiern, aber die Standardlänge des Kochbuchvaterunsers war bekannt. Überhaupt das Messen.
Wieviel ist eigentlich wenig? Was meint man genau mit einem Bisserl, einem Batzerl? Einem Trumm? (2004)

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Physikunterricht in der Krise? – Physik zählt zur Allgemeinbildung, wenn auch die meisten Menschen einfache physikalische Phänomene falsch erklären. Mädchen schneiden in Physik prinzipiell schlechter ab als Burschen. Teure Physiklabors wollen autonom budgetierende Schulen nicht mehr unterhalten. Die Physik-Didaktiker sind ratlos. Was tun? Die Experimente sollen schülerzentrierter werden – nicht der Herr Professor soll experimentieren, sondern die Schüler sollen es – lustvoll – tun. „Gender Mainstreaming“ hat auch in den Physiksaal Einzug gehalten, und ehemalige physikdidaktische Hardliner fordern Junglehrer auf, mutiger zu unterrichten. Nicht das Schulbuch soll in die Schule hineingetragen werden, sondern das Leben. Erfolgreich? Noch nicht. Die Beliebtheit des Faches „Physik“ nimmt nach wie vor mit zunehmenden Alter ab, die PISA Studie zeigte Erschreckendes in Österreich. Eine Sendung um den Zustand des Physikunterrichts an Österreichs Allgemeinbildenden Höheren Schulen. (2004)

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Kleiner ChronistSebastian Mitterbauer: Portrait eines 15-jährigen mit ungewöhnlichen Interessen – Niemand in der Gegend kann so gut Kurrent wie Sebastian Mitterbauer. Wann immer ein alter Text mit den nicht mehr lesbaren Buchstaben auftaucht, wird Sebastian gerufen. Als 14-jähriger wurde er zum Experten für Haus- und Ortschroniken. In den Ferien räumt er das Gemeindearchiv auf. Vom spanischen Erbfolgekrieg bis hin zur jüngeren Geschichte erstreckt sich seine spezielle Welt. (2004)

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VenusdurchgangRudi Radiohund (2004)

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Nikola TeslaGenie oder Scharlatan? – Der altösterreichisch-amerikanische Erfinder Nikola Tesla (1856-1943) gilt als Wegbereiter für das Wechselstromsystem. Für seine Arbeiten zu “Freier Energie” und angeblichen “Todesstrahlen” interessieren sich heute allerdings vor allem Phantasten und “Verschwörer”. Es ist erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit Biographen und selbst ernannte geistige Erben Nikola Tesla (1856-1943) als verkanntes Genie propagieren. Tesla-Gesellschaften arbeiten an einem Beweis für das Konzept der “Freien Energie”, ohne Forschungsgelder und außerhalb der Wissenschaftsgemeinde. Zwischen Scharlatanerie und wissenschaftlich gesicherten Errungenschaften Teslas zu unterscheiden, ist schwierig, hat doch die Tesla-Spule, mit der für Menschen unschädliche hochfrequente Wechselströme erzeugt werden, hohes Lob der Physiker eingetragen. Teslas Arbeiten und Erfindungen mit Generatoren und Motoren halfen auch maßgeblich mit, weltweit den Wechselstrom gegenüber der Stromversorgung mit Gleichstrom durchzusetzen. Um 1900 war der Erfinder Nikola Tesla vom Glück wenig begünstigt: In seinem Labor wütete ein Brand und nahezu jedes größere Projekt musste aus Geldmangel abgebrochen werden, bevor nennenswerte Ergebnisse vorlagen. Bei den meisten Patentanmeldungen wurde er von seinen Kollegen überholt. In den Augen seiner Kritiker war er vor allem eines: ein Scharlatan. Tesla habe behauptet, geheimnisvolle Todesstrahlen erfunden zu haben, mit Hilfe eines kleinen vibrierenden Gerätes Gebäude zum Einsturz bringen zu können, Energie zu funken, es gäbe “Freie Energie” in der Atmosphäre, die man nur auf die richtige Weisen nutzbar machen müssen. Wie konnte es zur Bildung der Tesla – Legenden kommen? Die Radiosendung zeichnet ein Bild des widersprüchlichen Erfinders, vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen allgemein anerkannter Wissenschaft und dem Tesla – Kult, dessen phantastische Bücher in regelmäßigen Abständen die vorderen Regale der Buchhandlungen erreichen. (2003)

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Oral HistoryGesprochene Geschichten mit Großeltern – Wenn Ida Maier aus Mettmach (OÖ) aus ihrem Leben erzählt, hören ihr Schülerinnen und Schüler der Hauptschule des Ortes mit offenen Ohren zu. Sie erzählt den von einer Zeit, als sie das selbe Alter hatte, wie die Jugendlichen heute. “Oral History” heißt es, wenn der Geschichtsunterricht nicht in der Schule stattfindet, sondern bei den Betroffen zu Hause. (2003)

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Dialektstunde – Am Land wurde immer schon versucht, die Mundart aus der Schule zu drängen. “Red schön”, hatte es geheißen. Trendumkehr nun: In der Musikhauptschule St. Martin im Innkreis lernen die Schüler die charmanten Feinheiten und verbalen Schärfen ihres Dialektes kennen, mit einem Mundartdichter der Region. Ein Lokalaugenschein. (2003)

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Notizbuch – Das Notizbuch. Für die einen ist es einfach ein Speicher von Fakten und Begebenheiten ihres Lebens. Für die anderen ist es mehr: ein komplexes Stapel Papier, gebunden zwischen zwei Buchdeckel und verbunden mit einem wohldurchdachten System, die Seiten zu beschreiben. (2003)

Wiener Schrammelmusik (2002)

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Unsere lieben Postler – Der aktuelle Geschäftsbericht der Post fordert an markanter erster Stelle, mehr Briefe und Pakete mit weniger Mitarbeitern und Postämtern schneller und billiger zuzustellen. Moment begleitet einen Brief vom Innviertel nach Wien, von Postkasten zu Postkasten, und bittet alle ‘Träger’ auf der Strecke zu Wort. Ergebnis: Wer glaubt, das Postlerleben sei einfach und die Uniform noch blau, der irrt. Eines hilft jedoch noch immer: Die Hunde im Rayon beim Namen zu kennen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer (2002)

Schulbuch30 Jahre Jubiläum der Schulbuchaktion – Umsonst sollen Schulbücher nicht sein, aber wenn’s halt noch gratis wären, das wär’ schon recht. Eine Aussage des Innviertler Schriftstellers Hans Kumpfmüller. Seit 1972 gibt es in Österreich kostenlos Schulbücher für alle. 10% Selbstbehalt ausgenommen. Jedes Jahr kommen so etwa 8 Millionen Schulbücher an Kinder, Kegel und Familien. Zum 30-jährigen Geburtstag der Schulbuchaktion hätten wir eigentlich nur zwei Fragen an das österreichische Schulbuch: Woher kommst Du, wohin gehst Du? (2002)

Österreichs Wetter-Kleinräume – Auf einem Österreichrundflug erklärt uns ein Mitarbeiter der Austro-Control den Salzburger Schnürlregen von oben — Dem Fuß- und Bergvolk prognostiziert ein Tiroler Bergwetterfachmann das, was er durch Erfahrung von Morgen schon weiß — und: Ein 81-jähriger Textilarbeiter aus Oberösterreich, er kennt das Wetter im Mühlviertel besser als jeder andere und gibt es mit 70-prozentigen Trefferquote den Oberösterreichern im Radio bekannt. (2001)

Zwangsarbeit – Wer wird die Entschädigungen bekommen? Portraits jüdischer Menschen, die während der NS-Zeit Zwangsarbeit leisten mußten. Was sie heute denken, wie sie leben, und wovon sie träumen.
(2000)

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GedenkdienstMontreal Holocaust Memorial Centre – Gedenkdiener B. berichtet: Was ein österreichischer Zivildiener in Montreal erlebt: Von Insurance-Claims, stillen Feiern und angekündigten Politikern. (2000)

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Gedenkdienst – The DreamProduced for CBC – Part of Outfront – My Story. (2000)

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Gedenkdienst – My StoryOutfront – This story about victims and perpetrators, about presence and the past, was not aired but closed and sent to the archives by a kill payment. (2000)

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Wo ist dieser Karneval? Carnaval de Québec: Ein Reiserätsel – Der größte Winterkarneval findet an diesem Ort statt. Zwei Sprachen werden dort gesprochen. Eisskulpturen, Kanurennen und der große Umzug jedes Jahr. Wo das ist? Die Auflösung kommt nach dem Beitrag – ebenfalls akustisch. (2000)

Haider in MontrealDoch kein Besuch im Holocaust Memorial Centre (2000)

Was Kinder gerne essenMoment Kulinarium – Als in Österreich die Vielseitigkeit der Nahrungsmittel fehlte: Vor, während und nach den Weltkriegen, da hatten die Menschen mit Mangelerscheinungen zu kämpfen. Heute leben wir im Überfluß und doch, der Mangel bleibt: Wie die Erwachsenen essen auch Kinder gedankenlos: es fehlt an Vielfalt, was bleibt ist zu viel Süßes, und zu viel Fettes. Was an fertigem Essen speziell für Kinder zu kaufen ist, täuscht nur schlecht über die Einseitigkeit des Angebotes hinweg. Ist alles was gut schmeckt, ungesund? Gesundes, gutes für den Kindermund braucht Zeit und Aufmerksamkeit. (1999)

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Anstrengungsvermeider – “Es gibt zwei Formen von Anstrengungsvermeidung. Das haben wir bei Kindern und Erwachsenen festgestellt. Die apathischen haben die Methode gefunden, ich mache alles einfach furchtbar langsam. Da muß man natürlich in einer Stunde weniger tun. Wer langsamer arbeitet, der tut weniger, und das ist gemütlicher. Die zweite Form ist, extrem schnell, aber so schlecht und schlampig, daß alle sagen, geh, lass es, ich machs für Dich.” – Britta Rollett, Uni Wien (1999)

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MosaikwerkstattMomentaufnahme: Familie Storch in Zirl (1999)

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VersöhnungsmechanismenCollage – Wenn Regierungen versagen, gehen die Menschen aufeinander los. Versöhnungsmechanismen arbeiten kaum so effizient und sind vor allem stiller. Es gibt jedoch die Versuche, für das friedliche Miteinanderleben von Kosovo-Albanern und Serben versöhnliche Hebeln zu finden, entwickelt von jenen, die nicht mehr leiden wollen. Eine Sendung anlässlich der Braunauer Zeitgeschichtetage. (1999)

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Glückliche AlmleuteMomentaufnahme (1999)

LegalisatorMomentaufnahme (1999)

Neues aus Österreichs Bergen10 akustische Ansichtskarten mit lieben Grüßen aus dem Alpenraum – Wie leben in den Bergen? Ausgezeichnet mit einer “Lobenden Erwähnung” beim Dr. Galler-Tourismuspreis. (1999)

Frauennotruf Pinzgau PongauHilfe in Moment – Gewalt gegen Frauen ist auch im ländlichen bereich ein weitverbreitetes Problem. Die Hemmschwelle, Hilfe anzunehmen, ist im überschau- und einsehbaren Bereich eines kleinen Ortes weit größer als in Städten. Zu groß ist die Scham, zu drückend die Selbstvorwürfe und zu massiv die Befürchtungen, die Verwandten oder Freunde könnten von der misslichen Situation erfahren. Aber auch der Mangel an vertraulich arbeitenden Beratungsstellen verschärft die Situation der betroffenen Frauen. 1997 ist in Saalfelden eine spezielle Beratungsstelle geschaffen worden, die Opfer von Gewalt in ihrer Beziehung wurden. Über 40 Frauen haben seither das Angebot in Anspruch genommen, über ihre Probleme und Ängste zu sprechen, oder mitsamt den Kindern für eine Übergangszeit ins Frauenhaus zu ziehen. (1999)

Stimmen einer Orgel (1999)

Sehnsucht Mittelmeer (1999)

DorfteichEine Momentaufnahme (1999)

Haushaltsbudget (1999)

Dorfchronist – Er sammelt, katalogisiert, ordnet und schreibt fest: der Dorfchronist. Seine Aufzeichnungen belegen, was in der Gemeinde passiert an gesellschaftlichen Begebenheiten, an unvorhergesehenen Ereignissen, an nicht Alltäglichem. Seine Mission ist der Eintrag – für immer und ewig. (1999)

Müllner FritzDie moderne kleine Mühle am rauschenden Bach – 180 Mühlen gibt es in Österreich, die meisten davon sind Kleinmühlen. Bei einer der vielen kleinen sind wir zu Besuch, in Stern, Bezirk Braunau, in Oberösterreich. Die Familie Huemer betreibt sie in 4. Generation. Es ist schon ein rechtes Zusammenhalten gefragt, um sich gegen die Effizienz der Großmühlen zu behaupten. Aber mit einer organisch-biologischen Produktpalette und dem Kontakt der Kundschaft mit Ort und Entstehung der „Vermahlung“ geht das Leben in und um die Mühle zur Zeit recht gut. (1999)

Neubeginn im Gasthof HirschDie Scheirings suchen einen Nachfolger (1999)

Dorfjugend vor dem Start – Sie stehen beim Dorfbrunnnen zusammen, am Freitag um 21:30. Einige lassen die Motoren röhren, andere das Autoradio. Und alle schauen den Mädchen nach. Eine Momentaufnahme der männlichen Dorfjugend Zirls kurz vor dem Start in den Abend. (1999)

Einsiedlerbibliothek – Am Brenner befindet sich in den Bergen eine Hütte mit einer Bibliothek – der Einsiedlerbibliothek. (Sendung gemeinsam mit Ingrid Rachbauer) (1999)

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AktmodelleMomentaufnahme (1998)

„It Works“Normales Leben (1998)

Mit Sack und PackKulturgeschichte des Tragens (1998)

EisenbahnlegendeSchlafwagen Wien – Berlin (1998)

Internationales Presse Institut IPIJenseits der Öffentlichkeit – Das internationale Presse Institut in Wien ist renommiert aber unauffällig. (1998)

StadtrundfahrtViele Busse durch Wien (1998)

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B-92 Portrait (1998)

Cycling the FutureScientific and cultural aspects of bicycles – Cycling is the most efficient way to carry one’s body from a given point to another by using only its own energy. Learning how to cycle is a huge task for children. Forces have to be applied and forces apply. Though there is no need for them to conserve angular momentum, children develop the feeling for it while cycling and falling. For the physical point of view bicycles are most interesting objects for studying basic aspects as well as performing difficult modeling objectives. We will tell you more about physical aspects being involved – for example when you are going down a hill at 40 miles per hour. We will also look to the cultural aspects of cycling throughout the world. And – because everyone should be able to carry his/her date without a car – we are looking for the most appropriate way to transport your favourite with you on your bike. (1998)

Ischgl zwischen Sommer und WinterFremdenverkehr zwischen den Saisonen – “Dieses Ischgl gibt es schon ewig, aber Siedler gibt es seit ca. 1100 Jahren. Und zwar sind da die ersten Siedler aus dem benachbarten Engadin, aus Szent herüber gekommen über das Vimberjoch, und haben hier die erste Höfe erbaut..” – Paul Zangler, Lehrer in Ischgl. Heute ist Ischgl eine Fun-Sport-City. Akustische Einblicke beim Kulissenwechsel Winter-Sommer. (1997)

Wiener RiesenradEine Aussichtsfahrt in Kreisbewegung – Über 100 Jahre ist das Wiener Riesenrad alt. Eigentlich hätte es schon längst wieder abgerissen werden sollen. Aber noch heute ist es ein Pflichtausflug für jeden Wiener Firmling: Nach der Messe in den Prater und natürlich auch ins Riesenrad. Die Geschwindigkeiten der Reise nehmen im Prater üblicherweise zu: Sky Coaster schießen die Menschen mit 100 km/h in die Luft. Das Riesenrad jedoch dreht sich seit eh und jeh im Kreis: Mit etwas mehr als einem km/h. Eine Aussichtsfahrt in Kreisbewegung. Mit dabei sind neben den Verliebten jene Menschen, die das Rad im Kreise halten: Der technische Inspektor und eine Mitbesitzerin des Rades – das nebenbei bemerkt kein Rad ist – „Wiener Dreißigeck“ müßte es genaugenommen heißen. Im Beitrag zu erfahren sind auch Geschichten rund ums Rad und um den Prater. (1997)

TrafikMikrokosmos und Lokales – Einblick in das Leben der Trafikanten und Trafiken. Geschützt durch ein staatliches Monopol ist es dennoch nicht immer lustig. (Beitrag in Zusammenarbeit mit Ute Hargassner) (1996)

ArbeitslosRegion Braunau am Inn – Arbeitslosigkeit in der Region Braunau im Jahr 1996, nach der Umstrukturierung des Aluminiumwerks Ranshofen (AMAG). Wie man die Zahlen dreht und wendet, egal ob absolut oder relativ gerechnet wird, die Zahl der Arbeitslosen steigt Risikogruppen sind ältere Menschen, Personen mit Lehr- oder Pflichtschulabschluß, Nicht-Österreicher, Beschäftigte in Industrie und Gewerbe. Aber was sind Zahlen, Raten und Vergleiche. Betroffene profitieren höchstens vom Verschwinden des Vorurteils, jeder könne arbeiten, wenn er nur wolle. Für den Einzelnen und die Familien bedeutet Arbeitslosigkeit Krisenphase mit offenem Ende. (1996)

Mit Veteranen nach Stalingrad – Die russische Stadt Wolgograd unterscheidet sich nur wenig von anderen russischen Städten. Ein Industriezentrum an der Wolga, fast 2500km von Österreich entfernt. Vor mehr als 53 Jahren hieß die Stadt Stalingrad, und Hitlers Wahnsinn hätte sie einnehmen sollen – auf dem Weg zu den Ölfeldern am Kaspischen Meer. Im August 1942 bricht die 6. Armee unter General Paulus aus ihren Stellungen am Donknie Richtung Osten auf. Stalingrad wird jedoch von den Sowjets gehalten und Paulus´ Soldaten werden eingekesselt. Am 2. Februar 1943 funkt eine deutsche Aufklärungsmaschine: „In Stalingrad keine Kampftätigkeit mehr“. Die 6. Armee hat kapituliert. Von 330.000 Soldaten der Deutschen Wehrmacht überleben 91.000 bis zum Beginn der Gefangenschaft. 5.000 kommen zurück. Stalingrad ist die psychologische Kriegswende. Vor kurzem gab es plötzlich in der Stadt, die sich geschäftig auf den Winter vorbereitet, für einige Tage 100 Fotoapparate, 40 Videokameras und 140 Österreicher mehr. Lothar Bodingbauer hat die Besucher auf eine Reise jenseits des Dons begleitet: Nicht Wolgograd heißt das Ziel, sondern Stalingrad. (1996)

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Wiener CaféhausAber Herr Manfred! Gedanken eines Cafehausgastes in Wien – Früher war im Café Westend noch alles anders. Es sah zwar noch genau so aus, wie heute, aber mit den Gästen aus Deutschland ging man rauher um. (1996)

Kloster Uusi-ValamoArbeiten in Finnlands orthodoxem Kloster (1996)

Braunau am InnEine Kleinstadt auf der Suche nach der Normalität – Adolf Hitler wurde in Braunau am Inn geboren. Wie es die Braunauer selbst heute mit diesem sensiblen Thema halten, darum geht es in dieser Sendung. Für die einen ist es unerwünschtes Erbe, sie wollen nicht mehr darüber reden. Für die anderen ist Braunau der ideale Ort fü eine historische Psychotherapie. Braunau am Inn. Eine Kleinstadt auf der Suche nach der Normalität. (1995)

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Estland und LettlandDas Baltikum auf dem Weg in den Westen – Die russische Armee wurde Ende August 1994 aus Estland und Lettland abgezogen. Anders als zur gleichen Zeit in Berlin war der Truppenrückzug aus dem Baltikum von keinem großen Zeremoniell und Lebewohl begleitet. “Das traurigste Kapitel der Geschichte des Baltikums ist beendet”, so drückte es der estnische Präsident Lennart Meri aus. Ein Gedenkgottesdienst im Dom der lettischen Hauptstadt Riga wurde veranstaltet, ein Rockkonzert in Tallinn. Von offizieller Seite war das genug der Freude. Drei Jahre nach der „singenden Revolution“, nach dem Wiederentstehen der neuen Ostseerepubliken, hat Nüchternheit die Euphorie verdrängt. Das sowjetische Geschichtsbuch konnte geschlossen werden; und doch nicht ganz, denn anders als im benachbarten Litauen sind in Estland und Lettland Menschen mit russischer Nationalität auch in der Mehrheit. Minderheitengeseze also für eine Mehrheit? Eine Sendung zum politischen Umbruch in Lettland und Estland. (1994)

LitauenDas Baltikum auf dem Weg in den Westen – Von Baltischen Völkern zu sprechen, ist eigentlich nicht so ganz richtig. Balten, oder Deutschbalten wurden nur deutsche Einwohner Ostpreussens genannt, die auf den Gebieten der heutigen Ostseerepubliken Estland, Lettland und Litauen siedelten. Esten, Letten und Litauer haben eigentlich sehr wenig gemeinsam – unterschiedliche Mentalitäten, unterschiedliche Sprachen, und unterschiedliche Herkunft. Letten und Litauer sind von indogermanischer, Esten von finno-ugrischer Abstammung. Eines haben sie jedoch gemeinsam: nur etwa 20 Jahre nach dem ersten Weltkrieg bestand die „Baltische Entente“ aus unabhängigen drei Staaten, die jedoch sehr bald wieder durch die Interessen und Konflikte der Großmächte unterdrückt wurden. Das geheime Zusatzprotokoll im Hitler-Stalin-Pakt besiegelte ihre Zukunft. Die Gebiete wurden der Sowjetunion zugesprochen. Dem Papier nach freiwillig, es gibt dementsprechende Anschlußerklärungen der Parlamente. Aber diese Erklärungen wurden alle in jüngster Zeit widerrufen und für erzwungen erklärt. Ein kleiner Unterschied noch, Litauen, von dem im heutigen Journal-Panorama die Rede sein wird, teilte sich mit Polen ein Doppelreich, das sich von der Ostsee bis zum schwarzen Meer erstreckte. Doch davon ist heute nichts geblieben, außer ein gewisses pikantes Verhältnis zu Polen. Man besinnt sich, obwohl durch die wirtschaftlichen Umstände ernüchtert, der litauischen Identität, ermutigt durch die wiedererworbene Unabhängigkeit. Die Suche nach dem neuen Weg Litauens. (1994)

TheophrastVerleumder, Nörgler, Schmeichler – Eine Sendung über menschliche Unzulänglichkeiten und Schwächen des Alltags. Er war gewiss kein Moralist. Theophrast, Schüler, Freund und Mitarbeiter Aristoteles. Die leisen Fehlhaltungen des Durchschnittsmenschen interessierten ihn mehr als schwerwiegende moralische Defekte und Laster. In seinen “Charakteren” weist er mit leisem Spott auf Nebenwirkungen hin, die für den Charakter unbequem sind und malt mit Behagen die lächerlichen Begleitumstände aus. (1994)

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KaliningradKönigsberg auf dem Weg in den Westen – Zwischen Litauen und Polen liegt an der Ostsee die Exklave Kaliningrad, russisches Gebiet ohne direkten Kontakt zum Mutterland. Kaliningrad ist die westlichste Stadt Rußlands. Als östlichste Stadt Preußens war ihr Name Königsberg. Jene Besucher, die heute nach Kaliningrad kommen, um Königsberg zu finden, haben es schwer, die Stadt ihrer Kindheit wiederzuerkennen. Im August 1944 und im April 1945 wurde die Stadt von britischen Bombern fast völlig zerstört, den Rest besorgte die Politik der Sowjetisierung. Königsberg ist tot, es lebe Kaliningrad. (1994)

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Uusi ValamoOrthodoxes Kloster in Finnland – Das orthodoxe Kloster Neu-Valamo ist ein spirituelles Zentrum in der Mitte Finnlands. Gäste können hier arbeitend ihre Ferien verbringen. Sie leben und arbeiten mit den Mönchen – und am Abend gibt’s gemeinsam Sauna. (1994)

Finnische GlockenRhythmisches aus Neu-Valamo – Mönche machen Musik. Mit Händen und Füßen ziehen sie an den Glocken. Gehört in Mittelfinnland, im russisch-orthodoxen Kloster Neu-Valamo. (1993)

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