Handlungsbedarf Festplatte – gelöst
Sieht es bei Ihnen zuhause auch so aus, wie bei mir auf der Festplatte? Aber hoffentlich!
Seit Monaten arbeite ich mit DevonThink – Office - ein Programm, das sämtliche Dokumente elektronischer Natur in einem herrlichen System aus sauberen Ordner, zugänglich durch einfache Volltext-Suchanfragen, nach meinen Bedürfnissen sortiert und ständig bereithält. Großzügige Eingangskörbe stehen schon am Desktop herum, um den ersten Schwung an Einzusortierendem aufzunehmen, damit sie später in die einzelnen Gegenden des elektronischen Lebens gezogen und verschoben werden. Sucht man später was – ein Wort aus dem Inhalt des Dokumentes eintippen, fertig.
Und dann sind auch im Realen viele Alltagspapiere weg, seit nach ebenso vielen Monaten ein doppelseitiger Scanner mit dem Namen ScanSnap wie der Nimbus 5000 einen ganzen Stapel zapp zapp zapp doppelseitig als pdf samt OCR Erkennung in Volltext umwandelt, so schnell kann man gar nicht schauen. Der Scanner steht gleich neben dem Computer, ist sofort Betriebsbereit, darunter der Altpapierkorb. Die Festplatte macht dank Time Machine automatisch Backups, wenn sich was ändert.
Irgendwann werde ich den Computer samt Backup-Platte auf ein kleines Floß setzen und brennend den Ganges hinuntertreiben lassen. Das Zimmer ist dann leer bis auf die Pflanzen, das Klavier, umgebende Menschen, die Socken und ein paar ganz reelle Lieblingsbücher. Man atmet durch und pfeift ein kleines Lied.
Fotos, die ich 2005-2009 auf der Straße gefunden habe
Verlierer bitte melden!
Der Turnlehrer
Österreich 1 Radio am Montag, 11. Jänner um 14:40 Uhr
Ob Schinder oder sportlicher Begleiter, verständnisvoller Pädagoge oder sogar selbst eher Faulpelz: das Bild des Sportlehrers ist wohl noch jedem in guter Erinnerung. So wie sich aber das Fach “Turnen” über die Jahre zu “Bewegung und Sport” gewandelt hat, so hat sich auch das Berufsbild des Turnlehrers geändert und die Anforderungen, die an ihn gestellt werden. Neben sportlichen Leistungen ist es heute vermehrt die Lust an der Bewegung, die den Schülern nahegebracht werden soll. Ein Berufsportrait. (Lothar Bodingbauer)
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Stammbuch Erkenntnis
Bei Durchsicht des Poesiealbums, das man im Alter von ca. 10 Jahren führte, greift folgende Erkenntnis an: Wenn der Volksmund zur Poesie greift, greift er zuerst mal zur Moral. Einer der beliebtesten Sprüche im Album:
Es ist leichter einen ersten Wunsch zu ersticken, als alle zu befriedigen, die ihm folgen.
Aber dann fällt ein anderer doch noch ein bisschen aus dem Rahmen:
Man needs a little madness, otherwise he can’t cut the rope to be free.
Obamas Ferien
Obama Protection 22: “December 28, 2009″
(Via Cryptome.)
Podcast Tipp: Die Physikalische Soiree

Vom Ende der Nahrung (Physikalische Soiree #145) nun in dieser Folge zum Ende der Nacht. Wenn frisch geschlüpfte Meeresschildkröten ins Landesinnere krabbeln, anstatt zum Meer, dann kann das mit der steigenden Lichtverschmutzung zu tun haben. Ohne die Lichter der Straßenlampen wäre das Meer mit Mond und Sternen die hellste Stelle am Horizont, das Ziel der jungen Meeresschildkröten. Auch Zugvögel haben mit den heller werdenden Nachtlandschaften Probleme. Licht wird billiger, und damit oft inflationär eingesetzt. Das muss nicht sein, erzählt der Wiener Astronom Thomas Posch von der Universitätssternwarte in dieser Sendung.
Link zur Sendung mit Download
Rapping Flight Attendant
Aktualisierung – hier ist noch ein Safety Video (danke Birgit):
Lesekompetenz
Mangelnde Lesekompetenz ist ein Hauptthema gegenwärtiger Schulfragen. Hier einige Beobachtungen, Schlüsse und Vorschläge zur Verbesserung der Problematik.

Obiges Bild zeigt zwei Selbsteinschätzungen von SchülerInnen zum Lesen. Bei der ersten ist die Lust am Lesen und die intrinsische Motivation klar erkennbar, bei der zweiten scheint das “Viellesen” eine erstrebenswerte Leistung zu sein, die zwar gefordert, aber noch nicht erreicht wird.
Vier gute Gründe, zu lesen:
- Weil es ein Bedürfnis ist: Weil man etwas erfahren will. Textaufgaben im Mathematikunterricht erhöhen die Schwierigkeit und stellen daher vorderhand noch kein Bedürfnis dar.
- Weil es Vorbilder gibt: Wir lernen durch Nachahmen immer noch mehr als durch Anschaffen.
- Weil man damit berühmt oder reich werden kann: Wettbewerbe scheinen hier sicherlich einen gewissen Zweck zu erfüllen.
- Weil die erlesenen Welten sichere Orte sein können: Phantasiewelten laden heute durchaus anderswo ein, wo es früher “nur” geschriebene Heftchen und spannende Bücher gab.
Es gibt nun einige gute Gründe, warum schlecht gelesen wird. Viele der Gründe sind ablauftechnischer Natur, hier könnte man mit professioneller Unterrichts- und Lernumweltgestaltung viel erreichen. Viele der Gründe sind aber gehirntechnischer Natur, sie liegen in der Weise verborgen, wie das Gehirn den Sprung von der gehörten zur gelesenen Sprache macht. Wissen darüber hilft in besonderem Maße. Continue reading
Definitionen
Kann mir bitte mal jemand den Unterschied zwischen Tötung und Ermordung erklären? Vom Ergebnis her das selbe, wird hier doch in den gehörten Radionachrichten sorgfältig unterschieden. Totschlag und fahrlässige Tötung ist ja noch einigermaßen verständlich.
Update: Einen hr-2 Der Tag über Söldner (Job mit Zukunft) gibt es hier.
30 Secrets Your Waiter Will Never Tell You
Hübsche Liste mit amerikanischen Kellner-Beobachtungen. Gut für die Erweiterung des amerikanischen Gegenwart-Vokabulars: 30 Secrets Your Waiter Will Never Tell You
Dan Gillmor: 22 Vorschläge für ein ordentliches Medienprogramm
Der Zeitungsspezialist Dan Gillmor macht folgende 22 Vorschläge zur Verbesserung des bestehenden traditionellen, faulen und uninspirierten Journalismus in Zeitungen. Nicht viel Neues, aber doch einmal zusammengesammelt. Die (bessere) englische Langfassung wurde hier im Guardian unter einer Creative Commons attribution-noncommerical-share-alike 3.0 (US) Lizen veröffentlicht.
- Keine Geschichten über Jubiläen
- Einladung an das Zielpublikum, mitzumachen
- Transparenz: eine Box „was wir nicht wissen“ begleitet jede Geschichte
- Service für die Verständigung von Lesern, wenn Fehler bekannt werden
- Konversation statt Verlautbarungen
- Wenn wer lügt, wird das gesagt
- PR-Sprache wird identifiziert und gegen präzise Ausdrücke ersetzt
- Hyperlinks wo immer möglich
- Freies Archiv
- Zielgruppe sollen zu informierten Benutzern von Medien gemacht werden
- Keine Listen
- Keine Quellen ohne Namen, außer extreme Umstände erfordern es
- Wenn eine anonyme Quelle lügt, wird ihr Name veröffentlicht, sie weiß das vorher
- Das Wort „muss“ wird verbannt – wir schreibe nicht, was andere tun müssen
- Hinweise auf die Arbeit von Mitbewerbern
- Hinweise, wo man die Arbeiten von Mitbewerbern finden kann
- An der Geschichte dran bleiben, wenn sie für das Zielpublikum wichtig ist, auch wenn es heißt, Position zu beziehen
- Definierter Startpunkt für Neueinsteiger in die Berichterstattung zu einem laufenden Thema
- Wie könnte das Zielpublikum reagieren/agieren: Aufzählung von Möglichkeiten
- Das Publikum muss wissen, wer hinter den Worten steht.
- Risiken für das Zielpublikum sollen besser bewertet werden.
- Meinungen von Politikern sollen von ihnen selbst auf deren Websites veröffentlicht werden.
Frankreichs Einsicht zur Google Digitalisierung
We are not going to be deprived of what generations and generations have produced in the French language just because we weren’t capable of funding our own digitisation project. – Nicolas Sarkozy
Erfolg
Der Bausparvertrag für’s Kind bringt 6 Euro Zinsen und 5 Euro Bearbeitungsgebühr.
Abschied vom Südbahnhof
Ja, es war ein rauschendes Fest gestern am Tag vor dem Ende. Jedes Alter, alle Schichten. Die An- und Abkünfte an diesem Ort waren ja auch immer gemischter Natur. Venedig, Mürzzuschlag. Nach Hause kommen.






















