Erfahrungen mit dem Yellowtec iXm Mikrofon

83fb22e1ceEinige Besuchern kommen auf diesen Blog über die Suchfunktion nach  einem Mikrofon vorbei kommen, das auf Speicherkarte aufnimmt. Da ich seit 2012 so eines verwende, und meine Erfahrungen auch hier aufschreibe, noch ein paar Details, die ich gerade jetzt auch wieder per e-Mail an einen Interessenten verschickt habe.

Heißestes Ding auf Erden. iXm Yellowtec Mikrofon mit Beyerdynamic Niere, rund 1200 EUR: Mit diesem Mikrofon kann man im Botanischen Garten und auch auf einer Verkehrsinsel Interviews mit automatischer Aussteuerung machen. Kein Lärm, kein Pumpen. Kein Kümmern. Wunderbare Arbeit der Yellowtec-Ingenieure. Als freiberuflicher Reporter ist es nun mein einziges Gerät für Interviews. Immer geladen. Immer dabei. Das Yellowtec iXs hat mein gesamtes Audioequipment abgelöst. Mit der Beyerdynamic Kapsel geht es eine hervorragende Verbindung ein. Samtige Aufnahmen. Freude beim Hören. Freude beim Sender.

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Achim hat ein Problem. “Du kannst mich durch e-mail.”

Da wollen wir ihm gerne helfen.

Hallo
lch hoffe du hast dies schnell erhalten, ich bin nach Bradford, UK verreist und habe meine Tasche verloren samt Reispass und kreditkarte. Die botschaft ist bereit, mich ohne meinen Pass fliegen zu lassen. Ich muss nur noch für mein ticket und die hotelrechnungen zahlen. Leider habe ich kein Geld dabei, meine kredit karte könnte helfen aber die ist auch in der Tasche. Ich habe schon kontakt mit meiner Bank aufgenommen, aber sie brauchen mehr zeit, um mir eine neue zu schicken. Ich wollte dich fragen ob du mir ein bisschen Geld so schnell wie möglich leihen kannst. Ich gebe es dir zurück sobald ich da bin. Ich muss unbedingt den nächsten Flug bekommen. Das Geld durch Western Union ist die beste möglichkeit. Lass mich wissen wenn du angaben zur meiner person brauchst (Name, Vorname …) mich das Geld schicken zu können. Du kannst mich durch e-mail.
Ich warte auf deine Antwort,

Vielen Dank und herzliche Grüße

Achim Wenk

Ja! Natürlich. Freundliche didaktische Konzepte für freilaufende, glückliche Schüler

Illustration: Michael Kiffmann

Illustration: Michael Kiffmann

Das “freundliche didaktische Konzept” ist eine Marke wie “Ja! Natürlich.” Es besteht aus fünf Eckpunkten, die die Idee mit je 20% stützen.

Diese Eckpunkte sind einerseits Merkmale wie die Auszeichnung von Nährwerten oder die Darstellung von ansprechenden Serviervorschlägen, andererseits auch die Vollständigkeit einer Dokumentation der Produktions- und Kühlkette sowie garantierte Schadstofffreiheit durch zertifizierte Biobetriebe.

Ziel ist, nicht einfach nur zu tun, wie man glaubt, sondern vorher den Rahmen zu überlegen, in dem man es tut. Im eigenen Unterricht, in der Fachgruppe, als Schule. Das Folgende könnte man als Checkliste verstehen. Ein “Serviervorschlag”.

1) Inhalt. Was wird unterrichtet. Beinhaltet auch die Zugänglichkeit des Inhalts, Schulübung, Hausübung, Quellen für Inhalte, Abwechslung, Antilangeweile, Sprache, Verständlichkeit.

2) Form. Wie wird es unterrichtet und geprüft. Methoden und Methodenwechsel, die aus den Überthemen “Kompetenzorientierung”, “Kommunikation”, “Kreativität”, “Problemelösen”, und “Wissen und Fertigkeiten selbst konstruieren” folgen.

3) Relevanz. Macht es Sinn, zur Schule zu gehen. Nicht die Bewertung der Leistung soll im Mittelpunkt stehen, sondern die Produktion von verwendbaren Ergebnissen. Verwendbar bedeutet: für andere verwendbar, für sich selbst, für die Schule. Motivation gehört auch hierher. Sie folgt aus der Relevanz.

4) Verantwortung. Weiß jeder, was zu tun ist. Moderne Lernformen brauchen klare Strukturen und Erwartungen, die in schlanker und freundlicher Sprache vorher leicht kommunizier- und verhandelbar sein müssen. Kann sich der Lehrer immer mehr auf seine Kernkompetenzen “Zusammenhänge herstellen, Lernwege planen, Kompliziertes erklären” besinnen. Problemlösungsprozeduren sind einzuplanen und ebenfalls zu kommunizieren. Verantwortung muss gelernt werden, auch das ist im Konzept.

5) Sozialer Spannungsbogen. Kann das didaktische Konzept Selbstbewußtsein und das Bewußtsein der Selbstwirksamkeit fördern. In welcher Gruppengrößen findet Lernen statt. Variationen von “alleine” bis “alle gemeinsam”. Das hilft Schülerinnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Stärken und Schwächen bilden einen förderungsklimatisch günstigen Spannungsbogen, bei der Sprache und eigenes Forschen wichtige Elemente sind.

Lothar Bodingbauer koordiniert Mathematik am Abendgymnasium Wien und veranstaltet dort auch Workshops zu Ja! Natürlichwissenschaftlichen Themen.

Link 1: 20 schöne Metakompetenzen für die Schule
Link 2: Man muss auch die positiven Dinge bemerken: Flow in der Musik
Link 3: Pädagogisches Konzept der Freien Evangelischen Schule Zürich

AP006 – Vierkanthöfe

Bildschirmfoto 2014-01-14 um 11.54.16Vierkanthöfe sind im Mostviertel zu finden, “diese Häuser hat der Most gebaut”.

Für eine Radiosendung über Höfe und ihre Menschen war ich im Mostviertel und habe mit Besitzern und Betreibern, mit Heimat- und Regionalforschern gesprochen.

Der Beitrag darüber wird am 21. Jänner 2014 auf Österreich 1 (Moment Leben Heute, 14:40 Uhr) ausgestrahlt.

Die Gespräche, die zu diese Sendung geführt haben, sind aber so interessant und vielfältig, dass ich sie hier als Gesamtes vorstelle.

Ich spreche mit dem “Moar in der Hilm”, St Valentin, Robert Schafelner; Christiane Pfaffenlehner in St. Valentin, Karl Wagner vlg. “Wastlbauer” in Strengberg, seiner Mutter, dem Heimatforscher Heimo Cerny und dem Regionalforscher Martin Heintel.

Duration: 02:19:59 Published by Lothar Bodingbauer under CC BY 3.0 AT.
Imkerei im Stadtgebiet – Dezember 2013

Imkerei im Stadtgebiet – Dezember 2013

Zweiter Monat.

Die Informationsbeschaffung läuft. Einerseits durch Kontaktaufnahme mit richtigen Menschen, andererseits durch das Lesen von aktuellen Zeitungsartikeln über Stadtimkerei, dann durch Erfahrungsberichte im Internet, Kennenlernen von Websiten mit Imkereibedarf.

Ganz wichtig: Youtube als Kanal für Videos über Imkerei und die Bücher in der Familienbibliothek, da innerhalb der Familie am Land auch schon Imkerei betrieben wurde. Update: Twitter ist auch eine Idee.

Das brachte die Kontaktaufnahme mit Menschen:

  1. Grundbesitzer: Er wird die Möglichkeit kostenlos bereitstellen, Bienenvölker aufzustellen. Er braucht dazu den Nachweis einer Haftpflichversicherung – die es über die Mitgliedschaft beim Imkerbund automatisch gibt – und den rechtlichen Nachweis, dass es entweder keine Genehmigung braucht, Bienenvölker am geplanten Standort aufzustellen, oder dass es rechtlich erlaubt ist, das zu tun. Beides findet man leicht im “Gesetz über die Haltung und die Zucht von Bienen” – ein Landesgesetz, hier für Wien. Man sieht schon sehr deutlich, dass der Haltung hier wenig entgegensteht.
  2. Imker in Niederösterreich: Er erzählt über Bienenhaltung allgemein und schickt ein Exemplar der Monatszeitschrift für Imker vorbei, die einen Überblick gibt, was so die Themen sind, die Imker beschäftigen: Monatsablauf – was ist zu tun, Krankheiten, Politik, Verkauf.
  3. Imkerbund Österreich – es gibt eine Landesverband für Bienenzucht in Wien, hier findet man Kurse, Vereinsabende – es gibt verschiedene Gruppen im Stadtgebiet, da muss man sich eine aussuchen, um dort vorbeizuschauen. Dort wird auch aktiv Jungimkerei gefördert. Mal sehen, wie sich das zeitlich ausgeht. Immer wieder wird von allen Seiten betont, dass ein “Imkervater” wichtig ist, der immer wieder mal vorbeischaut, und den man Fragen stellen kann.
  4. Die Anfrage „gibt es Imker hier?“ bei Twitter brachte zwei freundliche Kontaktaufnahmen – eine aus Wien, und eine aus Schleswig Holstein. Here we go.

Diese Zeitungsartikel über Bienen in Wien sind interessant:

  1. Sterben wie die Bienen (Die Presse)
  2. Honig für unser Land (Die Presse)
  3. Bienensterben – Imker legen sich mit den Landwirten an (Die Presse)
  4. Imkerschule – die Invasion der Bienenzüchter (Die Presse)
  5. Insektizide – Nervengift liegt in der Luft (Die Presse)
  6. Bienen auf der Secession (Der Standard)
  7. Bienen auf der Wiener Oper (Der Standard)
  8. Wiener Bienen und Honig (wien.info)

Gute Youtube Videos:

  1. BeeTV84 filmt und dokumentiert seinen Einstieg. Sehr entspannt und gleichzeitig fokussiert, und sehr am Ball. Spannend dazu sind auch die Kommentare. Link zur ersten Folge, die weiteren findet man dort.
  2. Einen Bienenschwarm einfangen
  3. Eine Zarge zusammenbauen

Gelesene Bücher:

  1. Ertragreich imkern. Franz Lampeitl. Verlag Eugen Ulmer, 1987. Killerbuch. Richtet sich an das äußere Ende der Amateurimker an der Grenze zur Berufsimkerei. Gute Informationen auch über Grundlagen, turnt aber eher ab, wenn man kein Haus mit Gewerbehütte hat, wo man die Imkerei betreiben kann. Also eine Nummer zu groß, aber die Informationen sind gut.
  2. Der Wochenend-Imker. Karl Weiß. Ehrenwirth Verlag München, 1980. Perfekte Schuhgröße. Alle Infos kompetent aus erster Hand, gute Grafiken, was man tun muss, wenn bestimmte Situationen eintreten. Auf dieses Buch wird man zurückgreifen können, wenn es soweit ist.
  3. Ratschläge für den Bienenfreund. Claus Zeiler. Neumann Verlag,1992. Geht mit seinen 304 Ratschlägen schon in Richtung “Großer Katechismus”, ist aber sicher praktischer als dieser.

Ein paar wichtige Begriffe scheint es zu geben: Weisel, Beute, Zander, Zarge, Reizfütterung, Drohne, Schwärmen, Milbe, Pollen, Nektar, Ableger, Tracht, und ja, natürlich Schleudern und Honig.

Kursangebot in der Umgebung:

  1. Wiener Imker - Kurse aber eher ausgebucht
  2. Landwirtschaftsschule Warth – mit Kursen etwa auch in Mistelbach
  3. Polycollege Wien

Es sieht mal so aus, als ob man das lernen könnte. Weiter geht es mit Büchern und Kursen und die Kontaktaufnahme zu den lokalen Imkern. Ein Volk bringt 2 bis 14 Stunden Arbeit im Jahr und keinen bis 40 kg Honig. Ob drei oder zehn Völker macht angeblich arbeitsmäßig nicht den großen Unterschied. Nett scheint es bis auf Rückschläge, die es scheinbar auch gibt, zu sein. Zumindest einmal erlernbar.

Imkerei im Stadtgebiet – November 2013

Erster Monat.

Die Idee ist entstanden, im Stadtgebiet von Wien am Rande eines Parks einige Bienenvölker zu halten. Einerseits gibt es hier schon Vorbilder – die Bienen auf der Wiener Oper, beim Zentralfriedhof, am Wilhelminenberg, die Imkerschule im Donaupark, andererseits sind Bienen als “Körper” schon sehr spannend.

Die Herausforderung ist, Wissen, Erfahrung und rechtliche Aspekte unter einen Hut zu bringen, und dazu muss man das alles einmal lernen. Wie kann man das tun?

Hier auf diesem Weblog werden die Erfahrungen gesammelt. Kommentare sind immer willkommen.

Arbeitsschritte im November 2013

  1. Kontaktaufnahme mit dem Grundbesitzer
  2. Kontaktaufnahme mit einem Imker in NÖ
  3. Kontaktaufnahme mit dem Österreichischen Imkerbund
  4. Beantwortung der Frage “Geht das überhaupt?”

Willkommen

Lothar Bodingbauer ist Radiojournalist, Wissensvermittler und Bildungsautor.

Er lebt in Wien und arbeitet an Sendungen und Lernlandschaften zu Themen des Lebens, der Bildung und der Wissenschaft.

Auf dieser Seite finden Sie Ausschnitte und Einblicke.

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