15 praktische Tipps für das Schreiben einer Schulhomepage

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Statische Verlautbarungen gab es früher. Mittlerweile haben die meisten Schulen auf eine dynamische Websites umgestellt, die es erlauben, Neuigkeiten blogartig zu veröffentlichen.

Die neuen Schulhomepages haben sich aus dem ehemals geschlossenen Kosmos Schule in eine Öffentlichkeit hin entwickelt, in der es schon profilierte Inhaltsanbieter gibt, mit denen sie sich messen müssen. Sie können von vielen Beteiligten gemeinsam geschrieben und gestaltet werden.

Folgende Punkte können die Ergebnisse verbessern.

1) Erzähle eine Geschichte. Es ist für die nicht unmittelbar Beteiligten noch recht uninteressant, dass irgend eine Aufführung statt gefunden hat. Was ist der eigentliche Inhalt der Aufführung, und wie steht sie mit den Beteiligten in Verbindung? Was waren die wirklichen Herausforderungen, und warum kann uns das alle interessieren? Das Interesse an wirklichen Geschichten aus der Schule ist da, natürlich auch daran, wer die Geschichte geschrieben hat.

2) Mache ein eigenes Foto. Es gibt diese Fotos, die ein wesentliches Element der Geschichte zeigen, und die vielen anderen als Hintergrund dabei haben. Was ist die Metaebene der Geschichte? Wie ist der Kontext? Was ist ein überraschendes Detail? Fotos erzählen Geschichten auf einem Blick, und da zahlt sich ein Gedanke mehr bei der Auswahl wirklich aus. Immer selbst machen, denn es gibt sie, die eigenen unverwechselbaren Fotos.

3) Lasse die Ausrufezeichen weg. Schüler/innen lernen, sich im Schulhaus mit ihrer Lautstärke zurückzuhalten. Rufzeichen ist aber anschreien. Warum rufe ich? Warum schreie ich? Wen rüttle ich so stark? Die Stärke des Satzes kommt aus dem Inhalt, und nicht aus dem Satzzeichen am Schluss, das bis auf wenige überlegte Ausnahmen wirklich niemand mehr irgendwo öffentlich verwendet.

4) “Wir” und “uns” schließen andere aus. Nämlich jene, die nicht dabei sind. Möchtest du das wirklich tun? Es gibt also eine Alternative zur Formulierung “An unserer Schule” oder “wir haben etwas gemacht”. Wer ist wir? Wer sind die anderen, außerhalb von “uns”. Es dauert eine kurze Zeit zwar, aber man findet immer eine alternative, nicht ausschließende Formulierung.

5) Wichtiges zuerst. Weil es die Geschichte ist, die wichtig ist, kann das in den meisten Fällen nur der Inhalt der Sache sein, der Rahmen braucht da nicht gleich an erster Stelle beschrieben werden. Kommt die Hauptinformation im 3. Gliedsatz erst hinten? Kann man da gleich etwas umstellen? Dank an die Beteiligten kommt, wenn überhaupt, immer erst am Schluss, denn der ergibt sich aus der Sache selbst.

6) Neu zu schreiben zahlt sich aus. Chronologisch absteigend geordnete Blog-Schulhompeages erlauben, dass die veröffentlichten Inhalte nach unten hin versinken und immer schwieriger zu finden sind. Warum sollte man das verhindern? Warum sollte das schlecht sein? Schreibe lieber etwas Neues, statt das Alte wieder hinaufzureihen, und man wird sehen, dass das Neugeschriebene auch die neuen Aspekte der Geschichte erzählen werden, die sich immer über die Zeit entwickeln.

7) Keine Formatierungen. Nein. Nicht fett. Nicht kursiv. Nicht unterstrichen. Wird denn Unwichtiges veröffentlicht? Meist sind Formatierungen Versuche, den Text an bestimmten Stellen aufzuwerten, und den Blick der Leser/innen auf bestimmte Punkte zu lenken. Das hieße aber, dass die anderen, nicht formatierten Stellen unwichtig sind, und das heißt auch, dass Leser/innen denken müssen, dass auch Unwichtiges veröffentlicht wird. Das kann also nicht sein. Ist der Text gut genug, braucht er keine Formatierungen. Zwischenüberschriften, Zitate und andere wohlüberlegte Ausnahmen ausgenommen. Und ja: ein Menüpunkt “Wichtige Links” kann man auf “Links” ändern, Unwichtiges wird ja nicht veröffentlicht.

8) Absätze sind gut. Wirklich. Finde ich als Leser/in eine Situation vor, in der ich das Gefühl habe, mir wird geschmeichelt? Lange Texte sind Auszüge der Gedanken – die höre ich mir gerne im persönlichen Gespräch an. Aber *veröffentlichte *Gedanken durchlaufen einen ersten Filter, den ich so sehr schätze, wenn ich auf gut redigierten Websites unterwegs bin.

9) Mut zu etwas Schmutz, Kritik und Lücke. Warum warten, wenn etwas veröffentlicht werden soll? Wenn es dafür eine gute Antwort gibt, dann warten. Aber: eine erste Version mit den grundsätzlichen Inhalten ist meistens besser, als die perfekten Inhalte, die spät oder nie veröffentlicht werden. Lehrer/innen haben erfahrungsgemäß hier die größte Angst vor Fehlern. Kommentarfunktionen erlauben aber Ergänzungen und Berichtigtungen. Zusätzlich erlauben Redaktionssysteme der Blog-Websites mehreren Personen den Zugang zur Veröffentlichung, mehrere Personen können also Fehler erkennen und ändern. Hilfreich ist eine Vereinbarung, dass Typos ohne Rücksprache gändert werden können, und bei größeren Änderungen mit Rücksprache gearbeitet wird.

10) Zeitnahes Arbeiten. Wir hätten gerne die Informationen am selben oder am nächsten Tag. Ein Foto, eine Zeile Text, ein Hinweise reicht oft als Start dafür aus. Der detaillierte Bericht kann gerne später kommen. Im internen Bereich einer Homepage können auch Protokolle zeitnah veröffentlicht werden, was jenen nützt, die nicht dabei waren. Kommentarfunktionen erlauben auch hier wieder Ergänzungen und Berichtigtungen.

11) Regelmäßigkeit rulez. Diese Regelmäßigkeit wird sich für Leser/innen der Seite schnell einstellen, sobald mehrere Personen Inhalte veröffentlichen. Es ist aber auch die Regelmäßigkeit des eigenen Schreibens gemeint. Schöne Beiträge brauchen einige Jahre an Übung und Entwicklung des eigenen Stils, das kann nur funktionieren, wenn der Zähler brav hochtickt, und das geht nur dann, wenn man auch in frühen Stadien Inhalte veröffentlicht, auch wenn man es noch nicht perfekt kann.

12) Live macht mehr Spaß. Eine Projektwoche mit Angeboten auf der Schulhomepage zu entwickeln, erlaubt ein Gefühl für die Bedeutung seines Tuns als Lehrer/in zu entwicklen. Die Dinge werden nicht mehr privat im eigenen Zimmer entworfen, sondern im ständigen Austausch mit der Umgebung. Der Änderungswunsch entspringt dem Wissen, dass jede Änderung bemerkt wird, und nicht dem abstrakten Auftrag einer Schulleitung. Rückmeldungen und Feedbacks sind Teil der Methode, die Ergebnisse können verglichen und gemessen werden, und das nützt in den meisten Fällen direkt den Schüler/innen und mittelbar dann auch dem guten Ruf der Schule und des Unterrichts.

13) Tidbits. Wöchentlich wechselnde Umfragen, Fotos des Tages, “heiße” Geschichten, RSS-Feeds von Zeitungen mit Bildungsbeilagen, dann und wann ein Portrait und eine Würze Kontrverse verleiten alle Angesprochenen natürlich auch, immer wieder mal die Homepage zu besuchen, um zu schauen, ob man nicht etwas versäumt. Absolvent/innen kommen auch gerne mal vorbei. Genau das wäre das Ziel. Wenn man dann auch noch den Vertretungsstundenplan leicht erreichbar ganz oben platziert, kann man sich auch strukturell unterstützt auf ständigen Besuch der Seite freuen, und sich damit sicher sein, dass der ganze Aufwand auch gesehen und bemerkt wird.

14) Schaue, dass es alle machen. Ein Redaktionssystem wie WordPress ermöglicht den Zugang von allen Mitarbeiter/innen einer Schule. Informationen sollen dort veröffentlicht werden, wo sie entstehen. Es wird unzählige Versuche geben, das auf dich abzuwälzen. Es ist harte Arbeit aber sehr lohnend, wenn trotzdem alle ihre Veröffentlichungen machen, die dann von einigen übernommen und verbessert werden können.

15) Schreibe nicht, was kommen wird, aber berichte sehr wohl über ungelegte Eier. Ein Widerspruch? Leser/innen der Homepage an Gedanken teilhaben zu lassen, die sich mit zukünftigen Projekten beschäftigen, ist gut, wenn man sie eben teilhaben lässt und sie stark durch das Geschriebene betreut. Etwas aber bloß anzukündigen – “hier kommen bald Fotos von” – ist wie immer im Netz – nicht ganz so gut.


Lothar Bodingbauer betreut die Homepage am Wiener Abendgymnasium. Auf Twitter ist er unter @lobodingbauer unterwegs, sein Bildungspodcast ist auf www.lobundtadel.eu zu finden.

Gorbatschows Broschüren

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Da haben sich bei mir über die 80-er Jahre ein paar Broschüren angesammelt. Vom Österreichischen Sowjetischen Reisedienst erhalten – Ziel: Transsib fahren – und beim Zusammenräumen immer wieder auf einen neuen Platz gestellt. Jetzt sind sie fällig. Altpapier.

Kinderuni Hagenberg

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Mit 20 Kindern lernen, wie Radiobeiträge entstehen. Einen Tag lang. Der Kurs begann, dass ich meinen Büro-Sack ausräumte. Dort war alles drin, was ein Radiojournalist braucht. Inclusive Getränk und car2go Karte. Mit einer Skype-Schaltung haben wir später auch einen Bademeister interviewt. Die Fragen hält der Junge links. Und draußen war das freundliche Mikrofon immer mit dabei. Link zur Kinderuni Hagenberg.

Eisenbahn zum Hören

bahnIn letzter Zeit wieder ein paar Eisenbahn-Sachen gehört und gemacht. Hier meine Highlights.

  1. Deutschlandfunk Feature: “Verspätungsfreude im ICE”. Eine Stunde über das Netzwerk, die Zeit und das Thema Verspätung. Link zur Sendung.
  2. Gespräch im Bahncast mit dem ehemaligen Chef der Schweizer Bundesbahn, Benedikt Weibel. Er spricht auch über fehlende politische Aufträge für die Deutsche Bahn. Link zum Podcast.
  3. Nach wie vor eines der besten Gespräche über die Verspätung bei der Bahn. Endlich mal solide erklärt im Rahmen von DRadio-Wissen. Link zum Gespräch und Unterrichtspaket dazu.
  4. Pflanzen an Verkehrswegen. Der Botaniker Michael Hohla spricht im Radioprogramm Österreich 1 über das Besondere an Eisenbahnstrecken. Link zur Sendung.

Unsre Bienen fliegen auf’s Belvedere

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Unsere Bienen sind gekommen. Drei Ableger fliegen jetzt in den Gärten des Quartier Belvedere in Wien. Summen und brummen. Und am Abend ab 8 Uhr ist hutschiheia. Ruhe in der Kiste. Im nächsten Jahr – wenn alles gut geht – heißen sie dann “Volk” und machen lecker Honig.

Hörtipp: Podcasting

FotoORF Radio Österreich 1, 9. Juli 2014, 14:40 Uhr

Podcasts: Radio im Internet

Seit der weiten Verbreitung von Smartphones und mp3-Playern ist auch das Radiohören einfacher geworden. Sendungen kann man nun auch über Internet empfangen und hören, wenn man Zeit hat. Nicht nur etablierte Rundfunkanstalten machen im Rahmen dieser “Podcasts” Programm, sondern auch Menschen außerhalb der Radiostationen, die sich in einem bestimmten Gebiet gut auskennen. Eine bunte Szene an unabhängigen Podcastern ist entstanden und ihre Programme sind dabei so vielfältig wie sie selbst und die Menschen, mit denen sie reden. (Lothar Bodingbauer)

Interviewpartnerinnen: Daniel Meßner, Florian Freistetter, Nele Heise. Die Gespräche mit ihnen sind in voller Länge in Lob und Tadel 022 zu hören.

 

 

Download (mp3)

 

Noch ein Hinweis: kuratierte Podcastverzeichnisse sind immer wieder eine Quelle für Podcasts, Folgen, Menschen, Themen und Ideen. Einerseits gibt es da die Hörsuppe, andererseits die Podunion mit dem Magazin der Podunion und “Das Podcast Ding“.

“Ich mit 30″

Das Kind hat einen Aufsatz geschrieben. Es besucht die 4. Klasse Volksschule.

Ich mit 30

Ich lebe in Wien, im 4 Bezirk in einer mittel großen Wohnung. Ich bin Schriftsteller und Comiczeichner. Ich habe einen Hund als Haustier. Ich schreibe abwechselnd einen Comicroman und ein normales Kinder Buch. Ich reise oft durch die Welt, um neue Ideen für Bücher zu finden. Ich habe kein Auto, sondern ein Fahrad und zwei Longboards. Ich zeichne Witzcomics für Kinder und Erwachsene. Ich bin Fußballfan und meine Lieblingsmanntschaft ist Real madrid. Ich esse gerne Nudeln und Germknödel. Mein Hund heißt Balu und ist sehr brav, er ist ein Mischling. Ich stehe jeden Morgen um 6:30 auf. Mein Arbeitstag schaut so aus: Ich stehe auf, putze mir die Zähne, gehe in die Küche, mache mir etwas zu essen und trinke Wasser. Danach ziehe ich mich an. Es ist ca. 7:00 Ich setze mich an den Computer und beginne zu schreiben. Um 9:30 gehe ich in eine Comicbörse und zeichne Comics. Danach um 17:30 gehe ich nachhause, hole mein Longboard und boarde bis 18:30. Nacher gehe ich nach Hause und esse etwas. Nach dem Essen putze ich mir die zähne und gehe schlafen.

Neuer Podcast: Bienengespräche

blumeKaum ein Thema ist so an der Grenze der größtmöglichen Komplexität wie der Umgang mit Biene zu Zwecken der Bestäubung und, jamm, des Honigs. Man stellt sich da nicht einfach eine Kiste auf den Balkon (frowned upon), sondern versucht, zu lernen. Die Lernkurve dabei ist beachtlich. Was besser, als eine Sendung über “Imkerei in Österreich” anzuleiern, und überhaupt in der Breite einen Podcast auf die digitalen Beine zu stellen, mit den bestinformierten Menschen zum jeweiligen Thema. Ziel: die Wissensvermittlung.

http://www.bienenpodcast.at

 

Vorschau

Episode BG001 beschäftigt sich mit dem Start. Worum es geht bei der Bienenhaltung. Was einfach ist, was schwierig. Wie die Landschaft aussieht eben. Aufnahme: 12. Juli, Veröffentlichung 06/2014

Episode BG002 beschäftigt sich mit der Lernkurve. Wie lernt man die Kunst der Imkerei, wo schaut man nach, wie hat es einer gemacht, der nun schon zwei, drei Jahre dabei ist. Und vor allem, was hätte er besser gemacht? 07/2014

Episode BG003 beschäftigt sich mit dem Ableger. Der Beginn der Bienenhaltung. Wie man zu den Bienen kommt, und was man mit ihnen tut, wenn sie erst mal bei uns wohnen. 07/2014

Episode BG004 beschäftigt sich mit der Königin. Welche Rolle sie hat, ob sie auch mal selbst wohin fliegt, wie man sie findet, und ob man sie überhaupt finden muss. 08/2014

Episode BG005 beschäftigt sich mit dem September. Das Ende des Sommers. Was die Bienen jetzt vorhaben, und wie sie mit dem beginnenden Herbst umgehen werden. 09/2014

Episode BG006 beschäftigt sich mit Varroa. Die Milbe im Nacken und warum es gut ist, sie noch vor dem Winter aus dem Bienenstock rauszukriegen. 10/2014

Episode BG007 beschäftigt sich mit der Vermarktung. Wie man den Honig an die Menschen kriegt, was am Glas außen draufstehen muss, und was die Steuer zu all dem sagt. 11/2014

Episode BG008 beschäftigt sich mit der Ausbildung. Was man lernen kann, und wie man es lernt. Wie das ist mit den Vereinen und der eigenen Erfahrung. 12/2014

Episode BG009 beschäftigt sich mit den Profis. Erwerbsimker mit 3000 Völkern haben eine ganz andere Sicht auf das fliegende Personal. Wo die Unterschiede sind, das versuchen wir herauszufinden. 01/2015

Episode BG010 beschäftigt sich mit Stadthonig. Ein weltweites Phänomen ist die Entdeckung, dass Bienen in der Stadt reichlich Tracht für ihren Honig finden, der obendrein gut schmeckt. 02/2015

Episode BG011 beschäftigt sich mit dem Wetter. War es ein warmer Winter, ein kalter? Ab wann fliegt die Biene, wenn sie es muss, bei welchem Wetter fliegt sie gerne? 03/2015

Episode BG012 beschäftigt sich mit der Tracht. Die Abfolge der Nektar- und Blütenpollenproduzenten ist eine interessante Angelegenheit, die nicht nur Imkere, sondern auch Botaniker und Klimatologen interessiert.

Episode BG013 beschäftigt sich mit der Belegwiese. Was es mit dieser Wiese auf sich hat, und wo sie sich befindet, das schauen wir uns doch einmal genauer an. 05/2015

Episode BG014 beschäftigt sich mit Pestiziden und der Landwirtschaft. Was den Bienen schadet, was ihnen nützt? Über das möglichst harmonische Nebeneinander von Bienenvolk und Landwirtschaft. 06/2015

Episode BG015 beschäftigt sich mit der Beute. Die Bienenwohnung. Imker sind sich einig, dass es keine große Rolle spielt, welche verwendet wird, und dennoch wird sehr viel darüber diskutiert. 07/2015

Episode BG016 beschäftigt sich mit Imkervereinen. Wir stellen einen Verein in Österreich vor und lernen über den Hintergrund, wie sich Bienen, sondern auch Menschen organisieren. 08/2015

Episode BG017 beschäftigt sich mit den Imkereiausstattern. Beuten, Absperrgitter, Schleudern. Das alles muss irgendwo her kommen. Und klar, man könnte das alles selber machen. 09/2015

Episode BG018 beschäftigt sich mit der Carnica Biene. Die “Kärntner Biene” ist durch ihre hervorragenden Eigenschaften bekannt – welche das sind, besprechen wir in dieser Folge. 10/2015

Episode BG019 beschäftigt sich mit Bruder Adam. Der benediktinische Mönch Karl Kehrle wurde durch die Zucht der Buckfastbiene zu einem bekannten Imker der Neuzeit. 11/2015

Episode BG020 beschäftigt sich mit den Amerikanischen Imkern. Ihnen eilt der Ruf der Effizienz und Honigindustrie voraus. Wir sprechen mit einem, der auch deutsch kann, und uns seine Arbeitsweise vorstellt. 12/2015

Episode BG021 beschäftigt sich mit Bio-Honig und die notwendigen Zertifikate. Honig ist ja ohnehin ein sehr naturnahes Produkt, also wo ist da genau der Unterschied? 01/2016

Episode BG022 beschäftigt sich mit dem Sachverständigen. Ob Lebensmittel-, Seuchen- oder Bienenstandkontrolle, die Macht ist mit ihm, solange nicht berufen wird. 02/2016

Episode BG023 beschäftigt sich mit dem Forschungsprojekt “Zukunft Biene” vom Institut für Zoologie der Karl-Franzens-Universität Graz. Es geht dabei um die Gesundheit der Bienen in Österreich. 03/2016

Røde Lavalier Outdoor Feldtest

Außenaufnahmen in den Donauauen bei Wien.

Außenaufnahmen in den Donauauen bei Wien

Ansteckmikrofone mit Funkübertragung sind für Beitragsgestalter/innen eine Nummer zu groß, obwohl sie für Außenaufnahmen praktisch wären. Billige Lösungen waren nie professionell genug, die Aufnahmen durch hohes Rauschen und schlechte Aufnahmegerät (Kloklang) waren bisher nicht brauchbar.

So ein Ansteckmikro wäre aber fein. Man ist ja an den Worten des Interviewpartners interessiert, und während er in der Wildnis herum geht, wäre so ein Mikro immer dabei. Die eigenen Zwischenfragen kommen ja eh nicht rein in den Beitrag.

Beim #ppw14a in Berlin aufgeschnappt:

Jetzt gibt es also so eine verwendbare Lösung von Røde: ein Lavaliermikrofon, das sich an der Grenze zu professionellen und radiotauglichen Aufnahmen bewegt. Ob dies- oder jenseits der Grenze, das habe ich versucht, herauszufinden. Bei einem Spaziergang mit der Au. Einmal ohne Nachbearbeitung, und danach mit Audiobearbeitung durch Auphonic. Man kann in den Kapitelmarken springen.ap008

Praktisch: Das Mikro steckt am iPhone, das man dem Interviewpartner in die Tasche gibt. Man kann mit jeder Aufnahme-App vom iPhone aufnehmen. Die von Røde ist gut, kostet ein bisschen, und überträgt die Resultate auf ftp-Server oder Dropbox.

Fazit: Ich glaube, dass man die Aufnahmen für OT’s im Qualitätsradio verwenden kann, als Ergänzung, wenn es die Siuation erfordert. Das werde ich demnächst auch in einem Beitrag ausprobieren. Ich würde aber keine ganze Sendung damit machen.

Link zu Amazon: Rode smartLav Ansteck
Link zu Røde: Auswahltool für verschiedene Mikrofone

 

 

 

00:00:00 Erwachsener beim Au-Spaziergang
00:05:20 Kind beim Au-Spaziergang
00:08:55 Begegnung mehrerer Menschen
00:09:39 Ankündigung “jetzt mit Auphonic”
00:10:05 Erwachsener mit Auphponic Rauschunterdrückung und Levelling
00:15:30 Kind mit Auphponic Rauschunterdrückung und Levelling
00:19:42 Verabschiedung mit Vogel – ohne Auphonic

Der Bart, Conchita Wurst

Der Anthropologe Bernard Wallner erzählt über den Bart. Woher er kommt, wie er wirkt, und das was mit Conchita Wurst zu tun haben könnte. Ein Ausschnitt daraus gibt es am 14. Mai 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 – Moment Leben Heute – zu hören.

 

Potemkins Kompetenzen

Potemkins Kompetenzen

Fragen, wissen, können. Diese Begriffe sind einfach und verständlich.

Bei “Kompetenzen” wird es schon schwieriger. Worte sind Ausdruck von dahinterliegenden Konzepten und Menschenbildern.Die verwendete Sprache kann Bildung fördern, aber auch Kontrollen verstärken, Willkür erhöhen und Potemkinsche Dörfer errichten und pflegen.

Konrad Paul Liessmann ist Philosoph und Vermittlungsexperte. Er spricht über die Sprache in Verbindung mit Bildung, Ausbildung, Leben und Lernen.

Link zum Gespräch im neuen “Lob und Tadel”.

Imkerei im Mai

Jö, das reimt sich mal. Hier ist meine Youtube-Playliste, die die Lern-Videos von beetv84 schön in eine Reihe bringt. Die Weiterbildungskurse an der Fachschule in Warth laufen auf Hochtouren, Imkermeister Schittenhelm ist ein wahrer Vermittlungsmeister auch; Bienenbeuten sind bestellt, Farbe “tundra” auch. Jetzt brauchen wir noch den Schlüssel für den Aufstellungsplatz, dann drei Völker, die dürfen erst kommen, nachdem die Farbe gut getrocknet ist. Und dann geht’s los.

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